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Erster Night Run nach Ladenschluss

Grossen Anklang fand beim Glattzentrum der erste Night Run. Trotz Nieselregen war es für die 500 Läufer ein eindrückliches Erlebnis, durch das Industriegebiet zu rennen. Teamgeist und der Plausch am Laufen standen im Vordergrund.

Handyvideo: Ghislain Fink

Im Glattzentrum herrschte am Samstagabend nach Ladenschluss immer noch emsiges Treiben, wobei auffallend viele Menschen im Sporttenü unterwegs waren. Sie alle standen am Start zur Premiere des Glatt Night Run.

Um 20.42 Uhr fiel der Startschuss, welcher laut Einladung bei Sonnenuntergang stattfinden sollte. Der Start erfolgte in der Mall des Einkaufszentrums, und statt der untergehenden Sonne ­sahen die Läufer und das zahl­reiche Publikum den grauen Himmel und Nieselregen. Die fünf Kilo­meter lange Strecke führte nach Zürich-Ost, machte eine Schlaufe im Richti-Areal, dann zum Walliseller Bahnhof und ­zurück an den Startpunkt. Begleitet wurde der Tross von Velo­fahrern, die getreu dem Motto «Flash Edition» mit blinkenden Lichtern den Abend erhellten.

Gemeinsam rennen

An einem gut einsehbaren Punkt beim Richti-Areal hatte Sabrina Ehrbar aus Schwerzenbach sich mit ihrem sechsjährigen Sohn Nick eingerichtet. Auf dem ­Handy verfolgte sie den Lauf ihres Ehemanns Daniel Ehrbar und schaffte es, ihn während dem Rennen an verschiedenen Punkten der Strecke anzufeuern. «Wir sind von einem Punkt zum nächsten gerannt und haben ihm zugejubelt», erzählte ­Sa­b­rina Ehrbar. «Dabei haben wir beinahe so viele Kilometer zurückgelegt wie die Athleten», fügte sie mit einem Schmunzeln an.

Zwei Damen aus Rorschacherberg hatten Kuhglocken mitgebracht und spornten ihre Männer an. Die Freude am Laufen überwog das ungünstige Wetter. Auch etliche Promis standen auf der Startliste, so etwa Amanda Ammann, Miss Schweiz aus dem Jahr 2007, sowie der Lokalmatador und Organisator Sven Riederer aus Wallisellen, der den Lauf mit der Moderatorin Kiki Maeder in der Kategorie Paare bestritt.

Höhepunkt war der Zieleinlauf, umjubelt von Hunderten von Zuschauern. Viele Zweierteams, die meisten bestehend aus Mann und Frau, legten die letzten Meter Hand in Hand zurück. Glattzentrum-Roboter Pepper und seine Kollegen begrüssten die Finisher mit freundlichem Funkeln. Zentrumsleiter Rageth Clavadetscher liess es sich nicht nehmen, den Gewinnern der Kate­gorien Damen, Herren und Paare persönlich zu gratulieren.

Nächstes Jahr wieder dabei

«Wir haben uns zu einem Trio zusammen­geschlossen und liefen das Rennen von Anfang bis zum Ziel miteinander», erzählte Irene Schori aus Wetts­wil am Albis, zweifache Goldmedaillen­gewinnerin im Curling,. «Es war ein Superlauf in einzig­arti­ger Atmosphä­re mit den vielen Lichtern», lautete ihr Fazit am Ziel. Die drei Frauen beschlossen gleich an Ort und Stelle, am nächsten Glatt Night Run wieder teilnehmen zu wollen. «Dann wollen wir zehn Kilo­meter rennen, denn es hat uns dreien viel Spass gemacht», ­fügte Team­kollegin Jasmin Came­nisch an.

«Vor acht Monaten ist die Idee für den Nachtlauf mit Ziel und Ankunft im Glattzentrum entstanden,» sagte Zentrumsleiter Rageth Clavadetscher. «Wir wollten dabei auch das Richti-Areal und die Anrainer mit einbeziehen, denn viele Mitarbei­tende von dort sind unsere Gäste und Kunden», erläuterte er.

Die Idee kam offenbar bei ­vielen Hobbysportlern an. «Wir wurden überrannt von Anmeldungen und konnten leider nicht alle berücksichtigen», bedauerte der CEO. 500 lauffreudige Personen ab dreizehn Jahren nahmen am Premierenlauf teil.

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