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EU-Kreislaufwirtschaft fordert Unterländer Betriebe heraus

Die Schweiz steht in Sachen Recycling relativ gut da. Dennoch kommt noch einiges auf sie zu, wenn die EU in den nächsten Jahren die beschlossene Kreislaufwirtschaft umsetzt.

Coca Cola Schweiz mit Fabrik in Dietlikon ist in Sachen Recycling vorbildlich. So wird 40 Prozent recycliertes Material für die Flaschen verwendet.
Coca Cola Schweiz mit Fabrik in Dietlikon ist in Sachen Recycling vorbildlich. So wird 40 Prozent recycliertes Material für die Flaschen verwendet.
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Der Coca Cola Konzern ist relativ vorbildlich. Zumindest, was die Ökologie betrifft: Für seine PET-Getränkeflaschen verwendet er in der Schweiz im Durchschnitt über 40 Prozent rezykliertes Material. Damit ist das Unternehmen mit Schweizer Hauptsitz in Brüttisellen anderen deutlich voraus: Durchschnittlich enthalten PET-Flaschen hierzulande etwa einen Drittel Rezyklat. Einige Hersteller verzichten gar gänzlich darauf. So füllt etwa Nestlé ihren Nestea sowie das S. Pellegrino- und Vittel-Mineralwasser bis heute in Flaschen aus vollständig neuem Polyethylen-Terephthalat ab – so die chemische Bezeichnung für PET. Es handelt sich um einen Kunststoff, der aus Erdöl hergestellt wird – einem Rohstoff also, der bei Verbrennen klimaschädliche Gase verursacht.

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