Bassersdorf

Fabelwesen und Feuershow verzücken das Fasnachtsvolk

Zum Abschluss der grössten Fasnacht in der Region zündeten die Bassersdorfer in mancher Hinsicht ein Spektakel. So belagerten am Montagabend über 3000 Schaulustige die Strassen im Dorfkern zu einem speziellen Umzug.

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Aus allen Himmelsrichtungen sind sie ins Zürcher Unterland gekommen. Bunte Geister, fröh­liche Fabelwesen, aber vor allem viele unheimliche Urwesen haben am Montagabend im Dorfkern von Basserdorf für Aufsehen gesorgt.

Stolze 24 Nummern umfasste die Neuauflage des nächtlichen Spektakels in Bassersdorf. Nebst elf Gruppen aus der näheren Umgebung waren auch fünf aus Deutschland und acht aus den Kantonen Aargau, Schwyz, St. Gallen und Glarus angereist. Sie hatten sich bei Roman Meier, dem Nachtumzugsorganisator und Präsidenten der Maskengruppe Phoenix, angemeldet. Aus dem Schwarzwald waren ­etwa die Schattenwölfe zu Gast, aus Zofingen die Wiggertaler Tüfle, aus Laufenburg die Stadthäxe und aus Bayern die Seefelder Schdrubbel Häxe, während vom oberen Zürichsee der Roelli-Club von Altendorf aufwartete.

Neues Publikum angelockt

Neben der futuristisch anmutenden Phoenix-Formation waren aus dem eigenen Dorf auch die Bazzilsmannli mit ihren traditionell geschnitzten Holzmasken dabei. Und aus dem Nachbarort Nürensdorf sorgten die furchteinflössenden Seelenfänger mit ihren gefährlichen Fratzen und grossen Hörnern für den einen oder anderen Schrecken beim Publikum. Doch die Fasnächtler liessen sich nicht vertreiben,

im Gegenteil. Der Nachtumzug lockte gemäss einer vorsichtigen Schätzung von Obernarr Rolf Zemp wohl etwas mehr als 3000 Besucher an. Als die Kookaburra-Gugge die Parade eröffnete, drängte sich die Menge bereits dicht an dicht entlang der Route.

Dabei gehört dieser Maskenumzug nicht zum traditionellen Programm, fand er heuer doch erst zum zweiten Mal statt. Der Obernarr moderierte das Treiben von einer Bühne vor dem Gemeindehaus aus via Lautsprecher und freute sich danach: «Das bringt uns neue Leute ins Dorf, und wir haben eine weitere Attraktion.» Es sei super, dass die Phoenix-Gruppe das organisiere. «Das ergibt eine echte Win-win-Situation.» (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 13.02.2018, 19:43 Uhr

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