Rorbas

Feuchtes Wetter beeinflusst weder Gästezahl noch Spielglück

Alpenjodel.ch ist eine gemeinnützige Eventorganisation, die Vereinen im Embrachertal beim Geldverdienen helfen möchte. Ihr erster Anlass war ein Hoffest mit Kuh-Lotto in Rorbas.

Hostein-Rind Muriel zeigte wenig Lust, am Kuh-Lotto teilzunehmen. Die rund 500 Gäste am Hoffest in Rorbas hatten trotzdem ihren Spass.

Hostein-Rind Muriel zeigte wenig Lust, am Kuh-Lotto teilzunehmen. Die rund 500 Gäste am Hoffest in Rorbas hatten trotzdem ihren Spass. Bild: Balz Murer

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«Wenn’s am Sonntag nur nicht regnet», sagte der Riet-Bauer Hans Peter Schurter am Freitag. Gesellig sein braucht keinen Sonnenschein, fanden die Gäste. Die Festbänke am Hoffest füllten sich, der Brunch war ausgebucht. Der Gemischte Chor Bülach-Embrachertal und die Familie Schurter bewirteten die Hungrigen. Unterstützt durch die Crew der Eventorganisation Alpenjodel.ch bescherten sie rund 500 Personen trotz feuchter Witterung ein gemütliches Fest.

Melli brachte schnellen Erfolg

Spannung kam auf, als es hiess: «Jetzt geht’s los mit dem ersten Kuh-Lotto, gebt eure Tipps ab.» Beim Kuh-Lotto wird eine Wiese mit Feldern markiert. Die Spielenden wetten und hoffen, dass eine Kuh ihren Dung ins getippte Feld platziert.

Hans Peter Schurter liess Holstein-Rind Muriel auf die Weide. «Was kann so spannend sein, an den Ausscheidungen einer Kuh?», fragten sich die Leute. Amüsiert sammelten sie sich im Hof und diskutierten über Sinn und Unsinn des Spiels. Muriel zeigte Interesse an den Menschen, an den Schildern, die das Spielfeld bezeichneten und am Gras. Definitiv schien sie keine weiteren Bedürfnisse zu verspüren – bis es zu regnen anfing und Mensch und Tier dem gleichen Impuls folgten: Sie suchten ein trockenes Plätzchen. Die Menschen fanden im Festzelt Unterschlupf. Das Rind harrte da aus, wo der Eingang zum Stall am nächsten war.

45 Minuten dauerte eine Spielrunde, am Schluss bestimmte die Position von Muriels linkem Hinterhuf den Sieger. Nebraska, Melli, Maui und Salome lauteten die Namen der Rinder in der zweiten und dritten Spielrunde. Melli war die einzige, die dem Sch…wetter alle Ehre machte – dies schon nach 30 Sekunden. Leider hatte niemand auf dieses Feld gewettet und das Los entschied.

Chuelotto, Feuerwehrspiel, Malwettbewerb und Live-Tanzmusik: Die Veranstalter sorgten für einen unterhaltsamen Sonntag in Rorbas. Ein Teil des Erlöses geht an den Gemischten Chor Bülach-Embrachertal.

Nächstes Mal in Freienstein

Allein 500 Franken erwirtschaftete der Verein aus dem Kuchenverkauf. Bruno Gysi von Alpenjodel.ch sagte abschliessend: «Wir freuen uns, wenn wir in Zukunft noch mehr Anlässe für hiesige Vereine organisieren dürfen.» Der nächste ist schon geplant: Ein Töggeli-Turnier in der Trotte Freienstein. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 30.05.2016, 14:59 Uhr

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