Bülach

Ab Weihnachten wieder zweispurig

Für die Sanierung der Autobahnstrecke zwischen Kloten und Bülach hat der Regierungsrat 186 Millionen Franken bewilligt. Die derzeitige Spurreduktion soll bis Weihnachten andauern.

Die Flughafenautobahn ist in die Jahre gekommen.

Die Flughafenautobahn ist in die Jahre gekommen. Bild: Google Street View

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Die Flughafenautobahn A51 zwischen Kloten und Bülach ist in die Jahre gekommen und muss saniert werden. Die Vorarbeiten dazu sind bereits am Laufen. Wie der Regierungsrat am Donnerstag in einer Mitteilung schreibt, hat er für das Grossprojekt 186 Millionen Franken bewilligt.

Damit der Verkehr auf der 10 Kilometer langen Strecke zwischen Kloten Nord und Bülach Nord auch während der Bauarbeiten fliessen kann, will der Kanton den Mittelstreifen entfernen und asphaltieren. Diese Vorarbeiten, die eine Spurreduktion auf der Fahrbahn Richtung Zürich notwendig gemacht haben, laufen seit 1. September 2015 und dauern längstens noch bis Weihnachten 2015.

Autobahn bleibt vierspurig

Für 2016 bis 2019 sind die Hauptarbeiten mit der umfassenden Erneuerung des Trassees, des Belags, der Signalisation, der Markierung, der passiven Sicherheits¬einrichtungen, der Betriebs- und Sicherheitsanlagen und der restlichen Brückenbauwerke geplant. Ebenso wird das gesamte Entwässerungssystem den Gewässerschutzvorschriften angepasst. Dies bedeutet sowohl die gesamte Erneuerung der Entwässerung als auch den Bau von vier Strassenabwasserbehandlungsanlagen. Die Bauarbeiten auf der A51 sollten bis im Herbst 2018 abgeschlossen sein. Anschliessend sind noch Arbeiten ausserhalb des Strassenbereichs geplant.

Bei der Einfahrt Bülach West in Fahrtrichtung Kloten kann dank der Verschmälerung des Mittelstreifens und einer Optimierung der Fahrstreifenbreiten die heute sehr kurze Beschleunigungsspur verlängert werden. Auch die Ein- und Ausfahrten beim Anschluss Bülach Süd werden wo notwendig verlängert.

Um die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmenden und für den Strassenunterhalt zu erhöhen, werden auf einem Teil des Instandsetzungsabschnitts reduzierte Standstreifen mit einer Breite von 1,5 Meter erstellt. Diese Massnahme führt zu keinem Spurabbau, die Unterlandautobahn bleibt vierspurig. Vielmehr kann der reduzierte Standstreifen durch eine Reduktion der Mittelstreifenbreite und einer minimalen Verbreiterung des Strassentrassees erreicht werden. (far/sda)

Erstellt: 19.11.2015, 10:39 Uhr

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