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Förster sind machtlos gegen die Eschenwelke

Ein Pilz macht sich in den Wäldern breit. Die Eschenwelke hat laut der Schätzung von Förstern der Region mindestens die Hälfte der Eschen befallen. Bei den Jung­bäumen sind in manchen Waldabschnitten gar alle betroffen.

Besonders im Jungwald ist der Anteil der erkrankten Bäume gross, wie Jon Signorell, stellvertretender Leiter der Forstregion Hardwald, zeigt. Sibylle Meier
Besonders im Jungwald ist der Anteil der erkrankten Bäume gross, wie Jon Signorell, stellvertretender Leiter der Forstregion Hardwald, zeigt. Sibylle Meier
Sibylle Meier

August Erni schätzt, dass in seinem Forstrevier Hardwald und Umgebung etwa die Hälfte der Eschen von der Eschenwelke befallen sind. Bei älteren Bäumen seien es je nach Stelle 10 bis 60 Prozent, die erkrankt seien. «In jungen Eschenwäldern ist die Situation dramatischer. Dort sind gar 80 bis 100 Prozent der Bäume erkrankt», sagt Erni. Jungbäume haben einen Stammdurchmesser von 10 bis 30 Zentimetern. Das 920 Hektaren (9,2 Quadratkilometer) umfassende Forstrevier befindet sich in den Gemeinden Bassersdorf, Dietlikon, Nürensdorf, Opfikon und Wallisellen.

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