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Gemeinde nimmt Waldbesitzern Käferholz ab

Die Holzpreise für Käferholz sind auf ein sehr tiefes Niveau gesunken. Den Privatwaldbesitzern bietet die Gemeinde deshalb an, den Holzschlag des Käferholzes auf Kosten des kommunalen Forstbetriebes auszuführen und entsprechend ins Eigentum zu nehmen.

Die Preise für Käferholz sind auf ein tiefes Niveau gesunken.
Die Preise für Käferholz sind auf ein tiefes Niveau gesunken.
Symbolbild, Keystone

Mit einer konsequenten Umsetzung von Forstschutzmassnahmen lassen sich Folgeschäden durch den Borkenkäfer deutlich reduzieren, teilt der Gemeinderat von Freienstein-Teufen mit. Aktuell ist der Holzmarkt mit Käfer- und Sturmholz in ganz Europa übersättigt; entsprechend sind die Holzpreise für Käferholz auf ein sehr tiefes Niveau gesunken und nicht mehr kostendeckend. Den Privatwaldbesitzern der Gemeinde bietet die Exekutive deshalb an, den Holzschlag des Käferholzes auf Kosten des kommunalen Forstbetriebes auszuführen und entsprechend ins Eigentum zu nehmen.

Mit dieser Strategie erfolgen kurzfristig die Eindämmung des Käferbefalls und somit die Verhinderung weiterer Ausbreitung. Nachhaltig werden dabei Folgeschäden und dadurch entstehende Folgekosten durch Holzschläge vermieden sowie das Unfallrisiko durch herabstürzende Äste minimiert. Zur Umsetzung der Schutzmassnahme in den Forstrevieren Freienstein und Rorbas erfolgt nachträglich je eine Kreditbewilligung von 10 000 Franken.

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