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Gratis-Abfallsammlung wurde missbraucht

Die Gemeinde Glattfelden wollte ihren Bürgern einen neuen Service bieten und Sperrgut gratis entsorgen. Dies hat aber nicht so funktioniert, wie sie wollte. Manche Einwohner hielten die Vorgaben nicht ein, stellten unerwünschten Abfall hinaus und weigerten sich, diesen wieder zu entfernen.

Die Sperrgutsammlung in Glattfelden sorgte für Ärger beim Gemeinderat. Es wurden, wie das Beispiel aus einer anderen Gemeinde zeigt, Gegenstände bereitgestellt, die nicht zur Kategorie Sperrgut gehören.
Die Sperrgutsammlung in Glattfelden sorgte für Ärger beim Gemeinderat. Es wurden, wie das Beispiel aus einer anderen Gemeinde zeigt, Gegenstände bereitgestellt, die nicht zur Kategorie Sperrgut gehören.
Symbolbild Sibylle Meier

28 Tonnen Sperrgut hat die Gemeinde Glattfelden dieses Jahr vor der Haustüre ihrer Einwohner abgeholt. Im Gegensatz zu anderen Unterländer Gemeinden mussten diese aber keine Märkchen kaufen und diese auf ihre alten Möbel kleben, damit sie abgeholt werden. Die Gemeinde hat das Sperrgut nämlich gratis entsorgt. Die Sammlung fand am 16. und 17. März statt – absichtlich nahe des offiziellen Zügeltermins Ende März. Hat es der Grossteil richtig gemacht, hielten sich manche Glattfelder nicht an die Regeln, die mittels Flugblatt kommuniziert wurden. So stellten diese Gegenstände vor die Haustüre, welche nicht zum Sperrgut gehören. Dies waren zum Beispiel Farbe, Chemikalien, Eisengestelle. Sie entsorgten Waren, die zu gross waren für die Sammlung wie Doppelbetten und Massagesessel. Ausserdem hielten sich manche nicht an die Vorgaben bezüglich der Zeit. Die Gegenstände wurden entweder viel zu früh oder erst nach der Sammlung bereitgestellt. Die «illegale Materialentsorgung» hat laut der Gemeinde im Vergleich zum letzten Jahr zugenommen.

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