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Investitionen in die Zukunft setzen den Schwerpunkt

Über sieben Themen informierten die Verantwortlichen der Schulgemeinde und der politischen Gemeinde Wallisellen im Hinblick auf die kommenden Gemeindeversammlungen.

Anhand von 75 Folien mit einer Fülle an Informationen und Zahlen präsentierten die Verantwortlichen der Schulpflege und des Gemeinderates am Montagabend an der Orientierungskonferenz die Traktanden der nächsten Gemeindeversammlungen.

Kurz und knapp informierten sie über die anstehenden Geschäfte. Erläutert wurde unter anderem die Genehmigung des Budgets der Schulgemeinde und der politischen Gemeinde für das Jahr 2020 mit Festsetzung der Steuerfüsse.

Über die Vorfinanzierung des Neubau Primarschulhaus IntegraSquare informierte Finanzvorstand der Schulpflege Daniela Rinderknecht. Die steigenden Schülerzahlen, der wachsende Bedarf an Unterrichts- und Betreuungsmöglichkeiten schlagen sich auf das Budget 2020 deutlich nieder. Bereits auf das Schuljahr 2019/20 führte die Schule Wallisellen deshalb gesamthaft drei neue Klassen ein.

Positives Ergebnis

Gemeindepräsident Peter Spörri berichtete über die Grundsätze und Ziele der Politik des Gemeinderates. «Der Gemeinderat bewertet die finanzielle Entwicklung der Gemeinde aus heutiger Sicht als stabil», vermeldete er. Die Sanierung und Erweiterung des Gemeindehauses stehen an, die Eisfeldüberdachung mit Sanierung des Restaurants Spöde verlaufen planmässig.

Zu den Finanzen äusserte sich Tobias Meier Kern, Ressortvorsteher Finanzen und Liegenschaften. «Das Budget 2020 steht im Zeichen anstehender grossen Investitionen», führte er aus. Hierzu gehören insbesondere bereits bewilligte Projekte wie Gemeindehaus und Sportzentrum.

Diese Investitionen müssen zu einem grossen Teil fremdfinanziert werden. Aufgrund des tiefen Zinsniveaus werde die Fremdfinanzierung voraussichtlich eine geringe finanzielle Belastung nach sich ziehen. Für das Budget 2020 plant die Gemeinde einen Ertragsüberschuss von 1,6 Millionen Franken bei gleichbleibendem Steuerfuss von 49 Prozent. Als längerfristige Thematik werde das Grossprojekt Brüttenertunnel der SBB anstehen, das in den nächsten 15 Jahren geplant und realisiert wird.

Ein weiteres Traktandum ist die Bauabrechnung zum Neubau Fussgänger- und Velounterführung Breite-/Neugutstrasse - Geeren sowie der dazugehörige Planungskredit. Beide weisen Minderkosten auf, insgesamt rund rund 4,6 Millionen Franken.

Als Begründung nannte Jürg Niederhauser, Ressortvorsteher Hochbau und Planung Jürg Niederhauser unter anderem Minderkosten der SBB sowie der Einschub der Personenunterführung anstelle des Einsatzes von vier Hilfsbrücken. «Im letzten Moment schwenkte die SBB auf den Alternativvorschlag der Gemeinde ein, was einen Minderbetrag von rund 1,2 Million Franken ausmacht», erklärte Niederhauser.

Fragen zum Wohnraum

Gemeinderätin Verena Frangi Granwehr nahm sich der allgemein-anregenden Initiative «Aktionsplan bezahlbarer Wohnraum Wallisellen» an, welche das Forum pro Wallisellen lanciert hatte. Seit 2007 sei die Bevölkerung um über dreissig Prozent gewachsen und die Gemeinde verfüge über Instrumente um die Wohnpolitik weiterhin aktiv zu gestalten, führte Frangi Granwehr aus. Das Fazit lautetdeshlab: Es bestehe kein dringender Handlungsbedarf.

In einem Gegenvorschlag zur Initiative beantragt der Gemeinderat der Gemeindeversammlung einen ausführlichen Bericht vorzulegen über die bisherigen Anstrengungen und die langfristige Strategie mit dem Fokus auf bezahlbaren Wohnraum zur Genehmigung. Dies soll innerhalb von 18 Monaten nach der Gemeindeversammlung geschehen. Der Gemeinderat empfiehlt aus diesem Grund die Nicht-Erheblicherklärung der Initiative und die Annahme seines Gegenvorschlages.

Die Schulgemeindeversammlung findet am Mittwoch, 4. Dezember um 19 Uhr im Saal des Doktorhauses statt. Die Gemeindeversammlung ist danach ab 20 Uhr ebenfalls im Saal des Doktorhauses geplant.

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