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Kanton probiert neue Mähmethode im Unterland aus

Böschungen entlang von Strassen bieten vielen gefährdeten Tieren und Pflanzen Lebensraum. Mit einem Pilotprojekt im Unterland soll der Unterhalt schonender werden.

Im Neeracherried wurde letzte Woche das Gras zusammengenommen. Nach dem Mähen liess man es einige Tage liegen.Madeleine SchoderMit dieser Maschine können die Borde zwischen Strasse und Radweg im Neeracherried artenschonender gemäht werden.
Im Neeracherried wurde letzte Woche das Gras zusammengenommen. Nach dem Mähen liess man es einige Tage liegen.Madeleine SchoderMit dieser Maschine können die Borde zwischen Strasse und Radweg im Neeracherried artenschonender gemäht werden.
.Madeleine Schoder

Der Unterschied dürfte nur sehr aufmerksamen Passanten aufgefallen sein: An manchen Strassenabschnitten im Unterland waren dieses Jahr andere Mähgeräte im Einsatz als früher. So wurden ­etwa im Neeracherried sowie bei Rafz die Böschungen mit sogenannten Messerbalken gemäht. Statt die Gräser direkt zu häckseln und sofort abzusaugen, liessen die Mitarbeitenden des kantonalen Tiefbauamts den Schnitt ein paar Tage liegen. Damit können die Samen herausfallen, und Kleintiere wie Raupen oder Heuschrecken finden aus dem Mähgut heraus.

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