Kloten

Kinder flitzten mit den Stars übers Eis

100 junge Spielerinnen und Spieler standen am Sonntag auf dem Eis in der Swiss Arena. Nicht Meisterschaftspunkte standen im Vordergrund, sondern die Freude am Eishockeyspiel.

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Selber im Stadion auf dem Eis stehen, zusammen mit bekannten Eishockey-Cracks: Einmal im Jahre können Buben und Mädchen mit Puck und Stöcken nach Lust und Laune in der Swiss Arena herumkurven und den Eishockeysport hautnah kennenlernen.

In der ganzen Schweiz standen am Sonntag in 90 Stadien die Eisflächen ausschliesslich für Jugendliche bereit. Alle Meisterschaftsrunden wurden an diesem Tag unterbrochen und die Eisbahnen gehörten ganz dem Nachwuchs.

In Kloten organisierte Gérard Bouvard, Nachwuchschef des EHC Kloten, den Swiss Ice Hockey Day 2016. Bouvard betreut in Kloten beruflich 250 Nachwuchsspieler- und Spielerinnen. Bereits ab dem Alter von drei Jahren dürfen Knaben und Mädchen die Hockeyschule besuchen. Die Jugendlichen sind in verschiedenen Altersklassen eingeteilt, in Bambini, Piccolos, Moskitos und Novizen. Die 15- bis 19-jährigen spielen bei den Junioren.

Im Stadion eine gute Zeit erleben

Bouvard ist nicht alleine, ihm zur Seite stehen 15 nebenamtliche Assistenztrainer und 25 Betreuer. Der Nachwuchschef freut er sich besonders darüber, dass der neue Investor, Hansueli Lehmann, sich nicht nur um die Erfolge der ersten Mannschaft kümmert, sondern auch grosses Gewicht auf die Nachwuchsschulung legt. «Kinder, die Freude am Eishockeysport haben, können sich beim EHC Kloten melden, in der Hockeyschule sind noch Plätze frei und es ist mir wichtig, dass die Jugendlichen hier im Stadion eine gute Zeit erleben», sagte Bouvard. Selbstverständlich kurvte auch sein achtjähriger Sohn Fabrice auf dem Eis herum.

Neben den Cracks Lukas Frick, René Back, Romano Lemm, Tommi Santala und James Sheppard stand auch Nati-Schiedsrichter Matej Krotak inmitten der vielen jungen Spielerinnen und Spieler auf dem Eis. Er achtete auf eine faire Spielweise, gab Ratschläge und erklärte Spielregeln.

Dank Schutz: Verletzungen bei Kindern sind selten

Neben dem Spielfeld unterstützte Peter Lüthi den Nachwuchschef. Lüthi spielte bis 1974 in der ersten Mannschaft Kloten und wirkte während 20 Jahren im Schweizerischen Eishockeyverband mit. In diesem Jahr kehrte der Kantonsschullehrer nach Kloten zurück. Er arbeitet hier an der strategischen Entwicklung der EHC-AG und des Vereins und am Aufbau der Partnerschaft zwischen Kloten, Winterthur, Bülach und Dielsdorf-Niederhasli. «Swiss Ice Hockey-Day ist ein hervorragender Tag um Jugendlichen zu erklären, was Hockey ist», äusserte sich Lüthi.

Hinter der Bande standen die Eltern der fünfjährigen Emilie. Seit diesem Jahr besucht das Mädchen jeden Montag die Hockeyschule. «Solange sie Freude am Spiel hat, wird sie weitermachen. Wir Eltern finden die Schulung eine gute Sache. Die Kinder lernen auf dem Eis Disziplin, Koordination und erleben Teamgeist.»

Hansruedi Maag und Sonja Vogt vom Sanitätsdienst Zürcher Unterland beobachteten das Treiben auf dem Eis intensiv. «Durch das obligatorische Helmtragen und den Gesichtsschutz sind Verletzungen bei Kindern selten», stellen sie bei ihren Einsätzen fest.

Erstellt: 31.10.2016, 11:42 Uhr

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