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Neue Regeln gegen wildes Valet-Parking

Der Stadtrat von Kloten zieht in einem alten Streit seine Linie durch. Damit das Parking­geschäft nicht unkon­trolliert wuchert, schlägt er dem Parlament vor, die Bauordnung anzupassen.

Valet-Parking am Flughafen Kloten: Der Stadtrat ändert wegen dieser Form des Parkierens seine Bau- und Zonenordnungen.
Valet-Parking am Flughafen Kloten: Der Stadtrat ändert wegen dieser Form des Parkierens seine Bau- und Zonenordnungen.
Archiv Peter Wuermli

Diese Reaktion liess nicht ­lange auf sich warten: Am Montag gab die Klotener Regierung bekannt, dass sie eine Anpassung der Bau­ordnung anstrebt. Es ist dies die bereits angekündigte Antwort auf ein Bundesgerichtsurteil aus ­Lausanne. Damit will man in Kloten den Parkplatzanbietern klare rechtliche Grenzen setzen können. Denn solche fehlten in der Flughafenstadt bislang, wenn es um die Errichtung und den Betrieb von soge­nannten Valet-Parkings für Flugpassagiere ging.

Genau dies hatte das Bundes­gericht festgestellt und im Fall eines von der Stadt Kloten abgewiesenen Baugesuchs für ein ebensolches Valet-Parking in der Industrie Steinacker gegen die Stadt entschieden. Allerdings mit dem Hinweis, dass Kloten für die Ablehnung von solchen Valet-Parkings künftig lediglich eine rechtliche Basis schaffen müsste.

Das Parlament entscheidet

Der Stadtrat hat den Steilpass aus Lausanne also angenommen und Anfang März die Teilrevision der Bauordnung beschlossen. Nun liegt es am Stadtparlament, die Änderung anzunehmen, wovon ausgegangen werden kann. Denn von rechts bis links war man sich bislang stets einig, dass dem wild wuchernden Parkplatzgeschäft Gren­zen gesetzt werden müssen. Der Stadtrat schreibt, die Revision ziele nicht auf ein generelles Ver­bot von Off-Airportparking ab, sondern diene in erster Linie dazu, dass solche Anlagen «koordiniert entstehen» könnten.

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