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Steuersenkung im Visier

Aufs nächste Jahr hin soll der Steuerfuss der Stadt Kloten um 2 Prozentpunkte sinken. Dies, obwohl riesige Investitionen anstehen.

Dank der wirtschaftlichen Entwicklung Klotens dürften die Einwohner bald weniger Steuern zahlen.
Dank der wirtschaftlichen Entwicklung Klotens dürften die Einwohner bald weniger Steuern zahlen.
Keystone

Klotens Stadtrat hat gestern das Budget für das kommende Jahr vorgelegt. Daraus geht hervor, dass die Stadtregierung dem Parlament beantragt, den Steuerfuss um zwei Punkte auf 103 Prozent zu senken. Mit diesem Steuerfuss könne der steigende Aufwand gedeckt­ werden, heisst es in der Mitteilung des Stadtrats. Letztlich rechnet man für das Jahr 2019 bei einem Gesamtaufwand von 194,5 Millionen mit einem Ertragsüberschuss von rund 710 000 Franken. Das Eigenkapital würde mit diesem Budget per Ende 2019 voraussichtlich fast 171 Millionen Franken betragen.

Parlament wird entscheiden

Ein stark steigender Aufwand sei vor allem wegen der Zusatzleistungen zur AHV und IV, der Fremdplatzierung von Kindern und der Umsetzung des neuen Lehrplans zu erwarten, teilt der Stadtrat mit. Zudem würden grosse Investitionsvorhaben die Stadt weiterhin fordern. 2019 sind Nettoinvestitionen von 28,9 Millionen Franken geplant. Dies vor allem für die Sanierung von Schulhäusern. Da die Ziele des Stadtrats aber mehrheitlich erreicht würden, sieht man sich trotz Steuersenkung gut gerüstet für die Zukunft.

Das letzte Wort zum Budget hat das Parlament. Es wird am 4. Dezember dar­über befinden.

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