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Kräfteverhältnis hat sich verändert

Im Parlament von Opfikon hat eine Partei Sitze verloren, drei haben welche gewonnen. Das reicht, um die Karten in Bezug auf die Machtverhältnisse neu zu mischen.

Die Politik in Opfikon wird während den nächsten vier Jahren im Gemeinderat durch die neue Sitzverteilung mitgeprägt.
Die Politik in Opfikon wird während den nächsten vier Jahren im Gemeinderat durch die neue Sitzverteilung mitgeprägt.
Sibylle Meier

Björn Blaser, FDP-Präsident von Opfikon, konnte am Sonntagabend guter Dinge sein. An einem Apéro waren die Ergebnisse der Stadt- und Gemeinderatswahlen bekanntgegeben worden. Blasers Partei hat im Parlament neu sieben Sitze, einen mehr als bisher. Hinter der SVP mit acht Sitzen ist die FDP gleich stark wie die SP, die ebenfalls einen Sitz dazu gewonnen hat und nun auch sieben Parlamentarier stellt. Zudem hat die FDP ihre beiden Sitze im Stadtrat problemlos verteidigen können. Bei einem Glas Weissen nahm Blaser daher die ersten Gratulationen als Wahlsieger entgegen. Und doch – er war zwar erfreut, aber nicht nur. Grund dafür war die SVP, die drei ihrer ehemals elf Sitze im Parlament verloren hat, an SP, FDP und EVP. «Als Bürgerlicher tut es mir schon weh, dass die SVP die Quittung bekommen hat», sagte er. Und erklärte auch gleich, wo das Problem lag: «SVP-Präsident Richard Muffler hat die Partei die letzten vier Jahre an die Wand gefahren.»

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