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Kunstsammler trennt sich von seinen Schätzen

Willy F. Furrer hat in der Bülacher Galerie Sigristenkeller 220 Ausstellungen organisiert. Nun trennt er sich von Werken, die er in dieser Zeit selber gekauft hat.

Willy F. Furrer würde sich freuen, wenn ein paar Bilder neue Besitzer finden.
Willy F. Furrer würde sich freuen, wenn ein paar Bilder neue Besitzer finden.
Sibylle Meier

m Organisieren von Ausstellungen hat Willy F. Furrer Routine – und doch: Die Vernissage, die am Freitag, 1. November, im Gemeinschaftsraum an der Berglistrasse 22 in Bülach stattfinden wird, ist für ihn ein besondere. Für einmal stellt er Werke aus, die ihm und seiner Frau gehören.

20 Jahre, von 1976 bis 1996, leitete Furrer die Bülacher Galerie Sigristenkeller. Während dieser Zeit hat er rund 220 Ausstellungen betreut. Nachdem sein Vorgänger plötzlich verstorben war, wurde der gelernte Buchbinder aus Zufall zum ehrenamtlichen Galeristen. «Die Aufgabe hat mir immer enorm Freude gemacht, und über die Jahre ist mit vielen Künstlern ein enger Kontakt entstanden», sagt Furrer. Dass er selber in einem kreativen Beruf gearbeitet habe, sei sicher ein Vorteil gewesen: «Jedenfalls mussten wir uns nie um Künstler bemühen. Sie haben immer gerne im Sigristenkeller ausgestellt.»

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