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Millionen für den FC

Der Stadtrat von ­Bülach wird dem Parlament einen Kredit von 2,5 Millionen Franken für eine neue FC-Garderobe und bessere Stromanschlüsse beantragen.

Auf der Anlage Gringglen sind verschiedene Sanierungen nötig. In diesem Herbst wurde der Rasen erneuert.
Auf der Anlage Gringglen sind verschiedene Sanierungen nötig. In diesem Herbst wurde der Rasen erneuert.
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Das Garderobengebäude des Bülacher Fussballvereins stammt aus dem Jahr 1962 und ist sanierungsbedürftig. Einer Kostenschätzung zufolge, so schreibt der Stadtrat ­ in einer Mitteilung, würde eine solche Sanierung aber mindestens 900 000 Franken kosten. Weil ­ die Stadt davon ausgeht, dass das Gebäude in jedem Fall noch 11 bis 13 Jahre in Betrieb sein wird, ­ will man nun einen anderen Weg beschrei­ten: Die Stadtregierung beantragt dem Parlament einen Kredit von rund 2,5 Millionen Fran­ken. Darin enthalten sind ­ 2,1 Millionen Franken für den Neubau eines Garderobengebäudes. Da man sich für die Zeit nach ­Gringglen alle Optionen für einen Umzug ins Gebiet Erachfeld offenhalten will, strebt die Stadt eine Modulbauweise an. Rund 70 000 Franken sind darüber hinaus für eine Verstärkung der Stromzufuhr zur Anlage Gringglen veranschlagt. Die Stromversorgung der Fussballanlage Gringglen sei seit Jahren an der Kapazitätsgrenze. «Sobald die Platzbeleuchtung ­ für beide Fussballplätze eingeschaltet ist, bestehen Engpässe», so der Stadtrat. Wie die Gemeinderatsfraktion von BSB/GLP gestern schriftlich mitgeteilt hat, werde man dem Kredit in dieser Form nicht zustimmen. Man erwarte vom FC ein «grösseres finanzielles Engagement».

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