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Absurde Pattsituation durch Millionendeal gelöst

Der langjährige Streit um Besitzverhältnisse und Nutzungsrechte am bald 100-jährigen Gasnetz im Opfiker Boden ist beendet. Es ist ausserhalb der Gerichtssäle zur Einigung gekommen.

Solche Schilder markieren Gasleitungen. Das Netz in Opfikon wurde ab 1925 durch die Stadt Zürich erbaut. Es gehört nicht Opfikon, sondern der Energie 360° AG.
Solche Schilder markieren Gasleitungen. Das Netz in Opfikon wurde ab 1925 durch die Stadt Zürich erbaut. Es gehört nicht Opfikon, sondern der Energie 360° AG.
Keystone

Das Opfiker Paradoxon ist gelöst. Dabei geht es um Gas, das dazugehörige Leitungsnetz und den öffentlichen Grund. Da dies nicht alles aus einer Hand kommt, geschweige denn alles demselben Besitzer gehört, ist es in den letzten Jahren zu einem erbitterten Rechtsstreit gekommen.

Denn das lokale Opfiker Gasnetz gehört der Energie 360° AG, einer Nachfolgefirma von Erdgas Zürich. Der Boden und somit die Durchleitungsrechte im fremden Leitungsnetz gehören hingegen der Stadt Opfikon. Das hatten die obersten Bundesrichter so festgestellt. Somit kann der eine ohne den andern auf Dauer nicht arbeiten. Denn Opfikon pochte darauf, das Gasnetz zu bekommen, und der Stadtzürcher Gasversorger darauf, den öffentlichen Grund zum Ausliefern des Gases an seine Kunden zu nutzen.

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