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Mit kämpferischen Tönen gegen Lohnungleichheit vorgehen

«Lohngleichheit.Punkt.Schluss» lautet das Motto der Schweizer Gewerkschaften zum diesjährigen 1. Mai. Im Guss 39 zeigten sich gleich drei Rednerinnen und Redner kampfstark und riefen zu Gegensteuer auf.

An der 1.-Mai-Feier der SP im Guss 39 sprachen Giorgio Pardini von der Gewerkschaft Syndicom, SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und SP-Kantonsrätin Hannah Pfalzgraf.
An der 1.-Mai-Feier der SP im Guss 39 sprachen Giorgio Pardini von der Gewerkschaft Syndicom, SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und SP-Kantonsrätin Hannah Pfalzgraf.
Francisco Carrascosa

Von Beginn weg stellte die Jungpolitikerin und erste Rednerin Hannah Pfalzgraf vor rund 100 Besucherinnen und Besuchern im Guss 39 ihre Forderung in den Mittelpunkt, endlich mit der Umsetzung des Gleichstellungsartikels vorwärts zu machen. «Seit 37 Jahren warten wir Frauen darauf, für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn zu erhalten», sagte Pfalzgraf. Vor dem Gesetz gleichwertig zu sein, sei gut und recht. Doch was zähle – und weitflächig fehle –, sei die tägliche Anerkennung. Nebst der Lohngleichheit hatte sie noch andere Anliegen: Aufgewachsen in einem toleranten Umfeld, wo Anerkennung tägliches Brot gewesen sei, vermisse sie heutzutage eine sachliche Berichterstattung in den Medien. «Kürzlich wurde in einer Schweizer Tageszeitung eine Jungpolitikerin auseinandergenommen, was ihren Körperschmuck betraf. Kein Wort wurde dabei erwähnt über ihre Fähigkeiten», bemängelte Pfalzgraf.

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