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Nagra sieht im Korallenriff unter Bülach zwar kein Problem, aber auch «keinen Vorteil»

Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) ist bei Bülach auf ein versteinertes Korallenriff gestossen. Drei Geologen meinen, dass die Gegend deshalb nicht mehr geeignet sei für den Bau des Endlagers. Die Nagra widerspricht.

Markus Brupbacher
Bunte Fische und Korallen in verschiedenen Farben und Formen: Solche Riffe liegen meist nahe der Meeresoberfläche.
Bunte Fische und Korallen in verschiedenen Farben und Formen: Solche Riffe liegen meist nahe der Meeresoberfläche.
Pixabay

Unweigerlich denkt man an Südsee, Ferien und bunte Fische: Letzten Herbst gab die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) bekannt, dass sie während ihrer Tiefbohrung unweit von Bülach im Zürcher Unterland auf ein versteinertes Korallenriff gestossen sei.

Die Nagra führt solche Bohrungen in den drei verbliebenen Standortregionen Zürcher Unterland nördlich der Lägern, Zürcher Weinland und Aargauer Bözberg durch. Sie tut dies, um die Frage zu beantworten, welche dieser Regionen am besten für den Bau des Atomendlagers geeignet ist. Voraussichtlich im Jahr 2022 gibt die Nagra bekannt, wo sie das Endlager für die radioaktiven Abfälle der Schweiz dereinst bauen will. Im Weinland startet diese Woche eine weitere Tiefbohrung bei Marthalen.

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