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Neue Buslinie im Rafzerfeld soll Verspätungen vorbeugen

Auf den Fahrplanwechsel 2019 plant die Postauto Schweiz AG eine neue Buslinie von Rafz nach Henggart. Diese soll die jetzige Verbindung von Rafz nach Winterthur ersetzten. Das Ziel: bessere und sicherere Anschlüsse zur Bahn.

Trotz modernem Bushof und Einkaufsmöglichkeiten kommt für die PostAuto Schweiz AG der Banhof Hüntwangen-Wil nicht als Endhaltestelle für die neue Linie 675 infrage.
Trotz modernem Bushof und Einkaufsmöglichkeiten kommt für die PostAuto Schweiz AG der Banhof Hüntwangen-Wil nicht als Endhaltestelle für die neue Linie 675 infrage.
Sibylle Meier

Gemäss Fahrplan dauert heute die Fahrt mit dem Postauto der Linie 670 vom Bahnhof Rafz zum Hauptbahnhof Winterthur 52 Minuten – wenn da nicht der tägliche Stau in der Stadt Winterthur wäre. Um gegen die immer wieder auftretenden Verspätungen vorzugehen, hat PostAuto ein Konzept ausgearbeitet. Dieses sieht vor, dass auf den Fahrplanwechsel 2019 – also ab Dezember 2018 – die lange Strecke der Buslinie 670 grösstenteils aufgehoben wird. «Die Linie 670 wird nur mehr in Spitzenzeiten von Flaach nach Winterthur verkehren», führt Markus Hegglin aus. Er ist Regionenleiter bei der PostAuto-Region Zürich.

Im Gegenzug soll vom Bahnhof Rafz aus die neue Buslinie 675 eingeführt werden. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine gänzlich neue Verbindung. «Eigentlich wird damit die bisherigen Linie zwischen Henggart und Flaach nach Rafz verlängert», präzisiert Hegglin die Neuerung.

Hüntwangen-Wil statt Rafz ist keine Option

Wie den aktuellen Mitteilungsblättern von Buchberg und Rüdlingen zu entnehmen ist, werde derzeit geprüft, dass die neue Linie 675 nicht mehr den Bahnhof Rafz, sondern den Bahnhof Hüntwangen-Wil anfährt. Der Hintergrund: Am Bahnhof Hüntwangen-Wil wurde im Dezember 2015 der neue Busbahnhof fertiggestellt. Er dient seither als ­Drehkreuz für den Busverkehr des Rafzerfelds. Ausserdem wurde als Argument für die Verlegung der Endhaltestelle angeführt, dass in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Hüntwangen-Wil die besseren Einkaufs­möglichkeiten bestehen als beim Banhof Rafz.

«Eine neue Endhaltestelle beim Bahnhof Hüntwangen-Wil würde deutlich mehr Nach- als Vorteile mit sich bringen.»

Markus Hegglin, Regionenleiter der PostAuto-Region Zürich

«Die Idee, nicht mehr den Bahnhof Rafz sondern den Bahnhof Hüntwangen-Wil anzufahren, wurde an uns herangetragen», bestätigt Hegglin. Allerdings sei man inzwischen zur Erkenntnis gelangt, dass eine neue Endhaltestelle beim Bahnhof Hüntwangen-Wil deutlich mehr Nach- als Vorteile mit sich bringen würde. «Wer mit dem Bus an den Bahnhof Rafz gelangt, hat sowohl für die S9 nach Schaffhausen als auch nach Zürich optimale Umsteigezeiten», führt Hegglin aus. Würde neu der Banhof Hüntwangen-Wil bedient, müsste man in die eine oder andere Richtung weit längere Wartezeiten in Kauf nehmen. «Aus diesen Gründen wird die Verschiebung der Endhaltestelle aktuell nicht weiterverfolgt», sagt der Regionenleiter weiter.

Die Bevölkerung kann im März Stellung nehmen

Bis der definitive Fahrplan für den Wechsel im Dezember 2018 steht, dürften sich noch einige Anpassungen ergeben. Die Bevölkerung kann ihre Anliegen ebenfalls noch anbringen. Von Mitte bis Ende März werden die Fahrplanentwürfe im Internet öffentlich aufgelegt. Dort hat jedermann die Möglichkeit, zu den vorgeschlagenen Änderungen Stellung zu nehmen.

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