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Neue Halle bringt mehr Wasser ins Moor

Eine riesige Dachkonstruktion – so gross wie vier Eishockeyfelder – soll mithelfen, ein Walliseller Moor vor dem Austrocknen zu retten. Ob es gelingt, wird sich noch weisen.

Das neue Dach der Entsorgungshalle der Firma Müller in Wallisellen ist zwar wuchtig gross, soll aber auch für Ökologie stehen. Das Regenwasser wird künftig ins dahinterliegende Moor geleitet und oben auf dem Dach werden etliche Solarzellen installiert, mit denen die Werke Wallisellen noch mehr erneuerbaren Strom produzieren können.
Das neue Dach der Entsorgungshalle der Firma Müller in Wallisellen ist zwar wuchtig gross, soll aber auch für Ökologie stehen. Das Regenwasser wird künftig ins dahinterliegende Moor geleitet und oben auf dem Dach werden etliche Solarzellen installiert, mit denen die Werke Wallisellen noch mehr erneuerbaren Strom produzieren können.
Madeleine Schoder

Moorgebiete sind in der Schweiz entweder entwässert, überbaut oder nur noch spärlich vorhanden. Einen solchen übrig gebliebenen Flecken gibt es auch noch mitten im Glattal auf dem Gemeindegebiet von Wallisellen. Zwischen Autobahn, Kantonsstrasse, Wohnsiedlung und Industriegebiet eingeklemmt, befindet sich dort das Naturschutzgebiet Moos. Es ist mittlerweile fast von jeglicher Wasserzufuhr – ausser dem Regen – abgeschnitten. Bis vor kurzem lief das Regenwasser der angrenzenden Kantonsstrasse direkt ins Moor. Seit der Sanierung der Neuen Winterthurerstrasse wird dieses Wasser jedoch über die Kanalisation abgeführt. Die mangelnde Frischwasserzufuhr könnte das bundesrechtlich geschützte Moor gefährden.

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