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Neue Zahlen zur Wohnungsdichte

Das Bahnhofquartier in Regensdorf, der Norden von Bülach, der Rest des Glattparks: Die Verdichtung der Siedlungsräume ist in vollem Gang. Jetzt geben neue Daten des Kantons Auskunft über Wohnungs- oder Arbeitsplatzdichte – und liefern damit Indizien für das noch vorhandene Verdichtungspotenzial.

Auf dem GIS-Browser ein beliebiges Fleckchen Unterland anmalen und die Daten dazu erhalten. Je dunkler das Blau der Hektaren-Kacheln, desto höher die Wohnungsdichte. Innerhalb des Opfiker Grossacherquartiers (grün) stehen 288 Gebäude mit 597 Wohnungen. 91% sind Einfamilienhäuser, 14,6% wurden nach 2000 gebaut.
Auf dem GIS-Browser ein beliebiges Fleckchen Unterland anmalen und die Daten dazu erhalten. Je dunkler das Blau der Hektaren-Kacheln, desto höher die Wohnungsdichte. Innerhalb des Opfiker Grossacherquartiers (grün) stehen 288 Gebäude mit 597 Wohnungen. 91% sind Einfamilienhäuser, 14,6% wurden nach 2000 gebaut.
Quelle GIS Zürich

Ein Haus oder eine Wohnung bietet im Kanton Zürich durchschnittlich eine Wohnfläche von 87,6 Quadratmetern (m²). Im Unterland liegt dieser Schnitt bei 99,8 m². Das geht aus den neusten Zahlen zur Gebäudestruktur hervor, die das Statistische Amt des Kantons veröffentlicht hat. Sie sind Teil von mehreren neuen Datensätzen, die im Geografischen Informationssystem (GIS) zur Verfügung stehen.Die neuen Zahlen zeigen auch: Besonders die grossen Unterländer Gemeinden bieten mehr Wohnfläche pro Wohneinheit. So ist eine durchschnittliche Wohnung in Opfikon 132,2 m² gross. Die Zahl lässt sich erklären, wenn man die Anzahl der Zimmer betrachtet: Von den 5236 Wohneinheiten in Opfikon verfügen 246 (oder 4,7%) über 7 oder mehr Zimmer. Wesentlich dafür verantwortlich sind weniger die (dichten) Neubauten des Glattparks als viel eher die grossen Einfamilienhausquartiere. Im Ranking der grössten Durchschnittswohnflächen folgen mit Bülach (120,9 m²), Kloten (114,5 m²) und Regensdorf (112,2 m²) die weiteren Grossen der Region.

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