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Neues Kino Freienstein ist nun noch neuer

Das Neue Kino in der ehemaligen Spinnerei an der Töss in Freienstein hat nun eine gut dreiwöchige Renovationszeit hinter sich. Dabei wurde einerseits die Barbestuhlung erneuert, andrerseits im Kinosaal eine Gastro- und Eventbeleuchtung eingebaut. Am Freitag geht das Kino wieder in Betrieb.

Für rund 100000 Franken wurde das Neue Kino in Freienstein renoviert.
Für rund 100000 Franken wurde das Neue Kino in Freienstein renoviert.
Screenshot www.neueskino.ch

Die Bezeichnung «Kino» ist eigentlich eine starke Untertreibung für diese Einrichtung in Freienstein. Seit fast zwanzig Jahren bietet nämlich der Betrieb eine ganze Palette von Anlässen, die weit über das Filmevorführen hinaus geht: Immer wieder finden kulturelle Ereignisse wie Konzerte oder Tanzveranstaltungen im Gebäude aus dem 19. Jahrhundert und auch ausserhalb statt. Grosses Gewicht wird auch auf den Genuss für den Gaumen gelegt. Und das nicht nur an Banketten – die Produzentin und Kinobetreiberin Anne-Catherine Lang fördert kombinierte Kul­tur­events mit Food und Film. Dazu später mehr.

Die roten Stühle bleiben

Im nun zu Ende gehenden Monat wurde die Barbestuhlung komplett erneuert; nicht aber die roten Kinosessel im Saal, denn diese seien noch relativ neu, erklärt Lang. Die Kulturstätte verfügt über 78 Sitzplätze im Kinoraum und 42 im Barbereich. Neu ist auch das Lichtkonzept im Vorführraum. «Bisher verfügte der Saal nur über ein Grundlicht, jetzt haben wir eine Gastro- und Eventbeleuchtung installieren lassen», sagt die Kinobetreiberin.

Expo-Kubus en miniature

Die Gesamtkosten der Renovation belaufen sich auf rund 100 000 Franken. Dabei sei jedoch zu beachten, betont Lang, dass der Hauptteil der Investition – nämlich rund 60 000 Franken – bereits im vergangenen Sommer vorgenommen wurde. Für die Open-air-Vorführungen wurde eine Projektionskabine gebaut. Ihre Form erinnert an ein immer noch sehr bekanntes Bauwerk des Künstlers und Architekten Jean Nouvel: An der Expo.02, der 6. Schweizer Landesausstellung, die vom 15. Mai bis zum 20. Oktober 2002 stattfand, machte ein überdimensionaler rostiger Würfel im Murtensee von sich reden – der Monolith. Dieser sorgte nicht nur wegen seiner imposanten Kantenlänge von 34 Metern für Aufsehen, sondern beschäftigte viele Besucher mit der Frage, ob das denn Kunst sei. Es sei durchaus, weil so viel darüber geredet werde, hiess es damals.

Förderverein wird 20

Nach den Bauarbeiten im Kino heissts ab Freitag wieder «Film ab». Gezeigt wird das Musical «La La Land», das mit Oscarnominationen überhäuft wurde (der Film steht auch Sonntag bis Mittwoch auf dem Programm).

Vor dem Filmstart hält um 19 Uhr der Förderverein Neues Kino seine Generalversammlung ab. Dabei sind auch potenzielle Neumitglieder willkommen. Der Verein, der im April sein 20-jähriges Bestehen feiern kann, hat sich die Unterstützung des Freiensteiner Kinos auf die Fahne geschrieben. Das Neue Kino selbst wird sein 20-Jahr-Jubiläum in etwas mehr als einem Jahr begehen können. Am 4. April 2018, um genau zu sein. Am kommenden Samstag steht am Nachmittag der musikalische Fantasy- und Abenteuertrickfilm «Balle­rina» auf dem Programm. Um19 Uhr startet dann die Neuer­öffnungsparty mit der Jazz- und Swingformation Harlem Hot ­Seven.

Feines aus der Region

Das Konzept von Kulinarik und Kunst köchelt im Freienstein-Kino weiterhin im grossen Kessel. Der Februar steht im Zeichen der regionalen Lebensmittelproduktion. Am 3. Februar heissts «Pasta mit Di Capua»: die Embracher Produktionsstätte von Teigwaren und Olivenöl. Weiter gehts im Februar mit Vegetarischem der Freiensteiner Familie Rinderknecht, mit Fondue des Embracher Hofs Guldenberg und mit viel Fleisch vom Puurehof im Rüedi. Und dazu immer Filme.

Fest steht auch, dass im Juli und August in der Sommerbeiz des Kinos der Foodtruck von Bacio Lupaio wieder lustvoll dampfen wird.

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