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«Nicht gross an den Verkauf denken»

Im zweiten Teil der «Chlinen Iszyt» mit André Rötheli wagt der Headcoach des EHC den Blick in die Zukunft. Er erklärt, wie es sich mit den Ausländerlizenzen in der Swiss League verhält – und wie er dem Verkauf des Clubs entgegensieht.

In Ruhe Arbeiten zu können, das ist für André Rötheli (links) nach den Turbulenzen im 2018 das Wichtigste, was der EHC jetzt braucht.

Im ersten Teil der Jahresendausgabe der Video-Serie «Chlini Iszyt» hatte sich EHC-Cheftrainer André Rötheli unter anderem zur eher kurzen Zeit geäussert, die der Österreicher Bernhard Starkbaum zwischen den Torpfosten der Klotener stand. Immerhin war mit Starkbaums Person auch eine Ausländerlizenz betroffen. Und auch wenn das Gastspiel des Finnen Jussi Jokinen die Mannschaft beflügelt zu haben scheint – am Ende war es eben auch nur einen Monat.

Es bleibt die Frage, wie Kloten die Lizenzen am ertragreichsten besetzen soll. «Ich kann nur wiederholen, dass der Monat mit Jussi unglaublich gewesen ist für uns», sagt Rötheli. «Und klar, als Coach ist es schade, wenn so jemand wieder geht. Aber das wussten wir von Anfang an. Jetzt fahren wir mit unseren anderen beiden Ausländern, MacMurchy und Combs fort.»

«Auf den Sport fokussieren»

Auch 2019 macht bislang keine Anstalten, das ruhigste der Clubgeschichte zu werden. So hat Besitzer Hans-Ulrich Lehmann kürzlich im «Blick» verlauten lassen, dass er den EHC auf Ende Saison verkaufen werde, und dass man mit zwei Interessenten im Gespräch sei. Wie geht ein Trainer mit solch offenen Fragen um? «Im Sport wäre tatsächlich vieles leichter, wenn man in die Zukunft blicken könnte», meint Rötheli. «Wir an der Bande, im Büro, wir müssen uns auf den Sport fokussieren.» Und abgesehen von der grossen Frage «Was kommt danach?» könne man jetzt in Ruhe arbeiten, und genau das zeichneten die letzten Wochen auch aus.

Die Sache um den Verkauf sei ein Nebenschauplatz, wenn auch einer, der für die Zukunft wichtig sei. Aber: «Wir können uns nicht gross den Kopf zerbrechen darüber. Ich hoffe, dass man eine Lösung findet, die das Team in Ruhe weiterarbeiten lassen wird.»

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