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Noch herrscht beim EHC Kloten keine «Spaghetti-Krise»

Mit zu vielen Fehlern mache sich der EHC im Moment selber das Leben schwer. Das sagt der Captain Steve Kellenberger im kurzen Gespräch am Eisfeldrand.

Steve Kellenberger, schon von 2006 bis 2012 bei den Kloten Flyers unter Vertrag, kam nach einer kurzen Zeit bei Biel 2014 zurück nach Kloten – und unterzeichnete nach dem Abstieg als einer der ersten den neuen Vertrag.

Nach der fünften Niederlage in Folge macht der Captain des EHC Kloten, Steve Kellenberger, keinen Hehl daraus: Die Mannschaft muss schleunigst zum Elan der ersten drei Matches der Saison zurückfinden. Denn aktuell hält sich der EHC mit 9 Punkten nach 8 Partien nur noch knapp über dem Strich. «Wir haben schlecht gespielt, immer etwas viele Fehler begangen und uns so selber das Leben schwer gemacht», sagt Kellenberger in der aktuellen Ausgabe des Videos «Chlini Iszyt».

«Wir haben schlecht gespielt, immer etwas viele Fehler begangen und uns so selber das Leben schwer gemacht.»

Steve Kellenberger

Auch selber ist der Spieler mit der Nummer 19 beim Spiel am Mittwoch gegen das Team aus Visp zu Powerplaychancen gekommen – und auch auf diese sieht er durchaus selbstkritisch zurück: «Ich selber konnte zweimal bei einer 5- zu-3-Situation abziehen – Und ja klar, die muss ich machen. Die müssen drinn sein, vor allem in dieser Situation.»

«Es gibt keineschönen Goals im Moment»

In der Geschichte des EHC hat es immer mal wieder eine Krise gegeben. Und nicht selten hat Felix Hollenstein, sicher als Trainer, aber auch schon schon als er selber in den 90er-Jahren noch Mannschaftskapitän war, das gesamte Team zu sich nachhause eingeladen – zum Krisen-Spaghettiplausch. Und das soll angeblich jeweils wahre Wunder bewirkt haben.

«Wir müssen jetzt die Scheibe einfach nur noch reinwürgen. Für den Augenblick gibt es keine schönen Goals mehr.»

Steve Kellenberger

Wie sieht’s heute aus? Sind fünf Niederlagen hintereinander eine Krise? Ist das Speghettiwasser etwa schon heiss? «Nein, ich denk soweit sind wir noch nicht», sagt Kellenberger. Aber: «Wir müssen jetzt die Scheibe einfach nur noch reinwürgen. Für den Augenblick gibt es keine schönen Goals mehr – wir müssen den Puck nur einfach irgendwie über die Linie drücken.» Nur auf diese Weise gehe es für Kloten zurück in die Punkte. «Immer über 100 Prozent Kampf, das ist sicher das Wichtigste.»

Die nächste Chance für den so dringend benötigten neuen Aufwind gibts heute Freitag auswärts gegen den Tabellenzweiten Ajoie. Nicht zu vergessen ist auch das Cup-Spiel vom Sonntag, wo man zuhause den Tabellenleader der National League, den EHC Biel empfangen wird.

red/pd

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