Eglisau / Rafz

Polizei fahndet mit Filmsequenz nach Täter

Im Fall des seit 22. April vermissten Gino Bornhauser aus Eglisau mehren sich die Anzeichen für ein Gewaltdelikt. Nun sucht die Polizei mit einer Videosequenz nach dem mutmasslichen Täter.

In einer von der Polizei veröffentlichten, rund 10 Sekunden langen Videosequenz soll der mutmassliche Täter im Fall Gino Bornhauser zu sehen sein.

In einer von der Polizei veröffentlichten, rund 10 Sekunden langen Videosequenz soll der mutmassliche Täter im Fall Gino Bornhauser zu sehen sein. Bild: Kantonspolizei Zürich

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Aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung seien bei der Polizei rund ein Dutzend Hinweise zur Tat, beziehungsweise zur Täterschaft eingegangen, heisst es in der Mitteilung der Kantonspolizei Zürich. Zudem seien der Polizei Filmaufnahmen übergeben worden, die eine Person habe machen können.

Die Aufnahmen zeigen einen Teil der Auseinandersetzung sowie den mutmasslichen Täter. Aufgrund der Erkenntnisse aus dem sichergestellten Video sowie der weiteren Abklärungen gehe die Polizei von einem Gewaltverbrechen aus, heisst es in der Mitteilung.

Dieses Video hat die Polizei auf ihrer Facebookseite veröffentlicht. Es soll den mutmasslichen Täter im Fall Gino Bornhauser zeigen. Quelle: Facebook/Kapo ZH

Trotz intensiven Ermittlungen und grossangelegten Suchaktionen in der Region Rafz und auf deutschem Gebiet konnte der Vermisste Gino Bornhauser bis jetzt nicht aufgefunden werden. Der Mann hatte am Freitag, 22. April, gegen 17 Uhr eine Geschäftsliegenschaft in Rafz verlassen. Später gab es eine tätliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern auf einem Parkplatz.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei ging davon aus, dass es sich beim älteren Bornhauser um den Vermissten handelte. Beide verliessen den öffentlichen Parkplatz schliesslich im Fahrzeug des Vermissten. Dieses wurde am darauf folgenden Sonntag ausgebrannt in einem Waldstück bei Nack (Gemeinde Lottstetten D) entdeckt.

Zeugenaufruf: Der unbekannte Täter wird wie folgt beschrieben: Zirka 20 bis 35 Jahre alt, etwa 170 bis 175 Zentimeter gross, Haare seitlich rasiert, eventuell tätowierte Arme, athletische Statur, war zur Tatzeit dunkel gekleidet. Sämtliche Hinweise nimmt die Kantonspolizei Zürich unter der Telefonnummer +41 (0) 44 247 22 11 oder auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Auf der Website sowie der Facebook-Seite der Kantonspolizei Zürich werden Filmsequenzen aufgeschaltet: www.kapo.zh.ch. (mst/sda)

Erstellt: 19.05.2016, 15:52 Uhr

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