Glattfelden

Primarschülerin holt dritten Platz an Musikwettbewerb

Die Glattfelderin Eva Schurter hat am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbden 3. Preis in der zweiten Klavierkategorie geholt. Mit dem ZU sprach sie über ihre Motivation.

Eva Schurter ist stolz auf ihren 3. Platz. Foto: Koni Ulrich

Eva Schurter ist stolz auf ihren 3. Platz. Foto: Koni Ulrich

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Laut ihrem Förderer und Musiklehrer der Musikschule Zürcher Unterland, David Heer, erspielte sich die junge Primarschülerin Eva Schurter aus Glattfelden ihr verdientes Diplom mit einem «ausdrucksstarken ersten Satz der Mondscheinsonate von Ludwig van Beethoven, einem temperamentvollen Ragtime von Debussy und einer innig gespielten Elegie des Schweizer Komponisten János Tamás». Grund genug, der Schülerin mit Jahrgang 2007 ein paar Fragen zu stellen.

Herzliche Gratulation! Wie bist du auf das Klavier als Instrument gestossen?
Vielen Dank! Durch meinen Grossvater und meine Freundin Elif. Ich fand das Instrument spannend und vielseitig und wollte es ausprobieren.

Hast du alle drei Stücke gleich gern gespielt, oder bevorzugst du eines davon?
Die Mondscheinsonate hat mir am Anfang am besten gefallen, obwohl sie ziemlich schwierig ist. Aber auch «The Little Negro»mag ich, das ist ein lustiges und fröhliches Stück, das aber recht viel Verrenkungen der Arme und Finger braucht. Das dritte, die Elegie, war dann zum Entspannen.

«Ich war am Anfang supernervös und hatte eiskalte Hände.»

Wie viele Stunden hast du in den letzten Wochen geübt?
Ohne den Klavierunterricht einzurechnen, vielleicht etwa drei Stunden die Woche, verteilt auf alle Tage.

Was machst du zum Ausgleich, wenn du mal lange am Klavier gesessen bist?
Ehrlich gesagt bin ich jeweils gar nicht so lange am Klavier gesessen, dass ich einen Ausgleich gebraucht hätte. Finden zumindest meine Eltern.

Fühltest du dich sicher beim Vorspielen, oder warst du nervös?
Ich war am Anfang supernervös und hatte eiskalte Hände. In der Mitte der Vorstellung änderte sich das zum Glück, und es begann mir zu gefallen.

Dein Lehrer David Heer scheint dich gut motivieren zu können. Wie schafft er das?
Es lässt mir Freiraum, setzt mich nicht unter Druck und ist ein ausgezeichneter Klavierspieler. Ich möchte auch einmal so gut spielen können wie er.

Was empfiehlst du jemandem, der am Klavier Erfolg haben will?
Das weiss ich, ehrlich gesagt, nicht wirklich. Ich fühle mich eigentlich noch nicht wahnsinnig erfolgreich. Die Hauptsache ist, dass ich gern für mich selber spiele, und nicht, um andere zu beeindrucken. Unter Druck spiele ich nicht gern und wahrscheinlich auch schlechter. Die Art der Stücke spielt auch eine Rolle. Je schöner ich sie finde, desto eher übe ich sie.

(Zürcher Unterländer)

Erstellt: 09.04.2019, 17:35 Uhr

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