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Rechnung schliesst positiv ab

In einer zeitlich kurzen Gemeindeversammlung wurde die Rechnung 2016 von den anwesenden ohne Gegenstimme angenommen.

Effiziente Wiler: In 30 Minuten war der offzielle Teil der Gemeindeversammlung erledigt.
Effiziente Wiler: In 30 Minuten war der offzielle Teil der Gemeindeversammlung erledigt.
mcp

Nur gerade knapp 30 Minuten benötigten die Wilemer am Dienstagabend, um den offiziellen Teil ihrer Gemeindeversammlung abzuschliessen. Die 40 anwesenden Stimmberechtigten (3,9 Prozent) hatten entsprechend wenig Traktanden zu behandeln. Die Jahresrechnung schliesst bei einem Aufwand 8,4 Millionen Franken und einem Ertrag von 8,8 Millionen Franken mit einem Plus von 439 853 Franken.

Das Eigenkapital stieg im letzten Jahr deutlich stärker an. Dies, weil wie in vielen anderen Gemeinden Liegenschaften neu bewertet wurden. Dadurch erhöhte sich das Eigenkapital direkt um über 2,1 Millionen Franken. Die Versammlung genehmigte die Rechnung ohne Gegenfragen einstimmig.

Busbahnhof kostet weniger

Ebenso diskussionslos nahmen sie die Bauabrechnung zum neuen Busbahnhof Hüntwangen-Wil ab, der rechtzeitig auf den neuen Fahrplanwechsel im Dezember 2015 fertiggestellt worden war. Dafür waren fast 1,8 Millionen Franken vorgesehen.

Der Betrag wurde gemäss Einwohnerzahl und Anzahl Haltestellen unter den Gemeinden Eglisau, Hüntwangen, Wasterkingen und Wil verteilt. Für Wil hätte sich einen Kostenanteil von 29 Prozent ergeben, was umgerechnet rund 518 000 Franken entsprochen hätte. Da der Bau nun aber weniger kostete als budgetiert, müssen die Wilemer nur noch rund 427 000 Franken zahlen.

Nicht abgestimmt wurde an der Gemeindeversammlung über eine Änderung am kommunalen Erschliessungsplan. Ursprünglich sah die Revision des Plans eine Änderung an der Abwasserentsorgung vor, wobei eine neue Leitung nach Deutschland geführt hätte. Die Kosten für diese Leitung waren vor der Abstimmung im letzten November kritisiert worden und führten prompt zu einem Nein an der Urne. Der Gemeinderat erläuterte an der Versammlung, dass er deswegen den Erschliessungsplan nun erneut zur Urnenabstimmung vorlegen wird, allerdings ohne Leitung nach Deutschland.

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