Zum Hauptinhalt springen

Rega fliegt 260 Patienten zurück

Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega repatriierte während der Sommerferien insgesamt 260 Patienten aus dem Ausland zurück in die Schweiz. Davon wurden 190 Personen mit den drei Ambulanzjets der Rega in die Heimat geflogen.

Die Rega-Jets flogen während der Sommerferien 190 Einsätze.
Die Rega-Jets flogen während der Sommerferien 190 Einsätze.
Mirjam Comtesse

Von Anfang Juli bis 20. August organisierte die Einsatzzentrale der Rega die Repatriierung von rund 260 Personen, die aufgrund eines medizinischen Problems im Ausland zur Weiterbehandlung in die Schweiz gebracht werden mussten, ist einer Rega-medienmitteilung zu entnehmen. Während ein Viertel davon – teils unter medizinischer Betreuung durch Flugärzte und Pflegefachpersonen– mit einem Linienflugzeug in die Schweiz reisen konnten, benötigten rund 190 Personen einen Transport in einem der drei Ambulanzjets der Rega.

Vorwiegend im Mittelmeerraum unterwegs

Die drei Rega-Jets vom Typ Challenger CL-604 waren während der Sommerferien vor allem im benachbarten Ausland unterwegs. Dabei wurden die meisten Patienten aus Italien repatriiert, gefolgt von Spanien, Frankreich und Griechenland. Die weiteste Heimreise hatte ein Patient, den eine Rega-Crew mit dem Ambulanzjet aus Australien zurück in die Schweiz brachte.

Ob und wann ein Ambulanzjet zum Einsatz kommt, unterliegt medizinischen und operationellen Kriterien. Einer Repatriierung geht in jedem Fall eine medizinische Abklärung durch einen Beratungsarzt der Rega voraus. In Absprache mit der Einsatzleitung entscheidet der diensthabende Arzt, ob eine Rückführung eines Patienten notwendig und sinnvoll ist und falls ja, wie diese durchgeführt wird. Wie die Einsatzleitung arbeiten auch die Beratungsärzte der Rega im 24-Stunden-Betrieb.

Starke Schwankungenbei der Einsatztätigkeit

Die Einsatztätigkeit der Rega ist saisonalen Schwankungen ausgesetzt. Für die Rega bedeutet die Zeit während der Sommerferien erfahrungsgemäss mehr Jet-Einsätze. Ursachen für die medizinischen Probleme Schweizer Patienten im Ausland sind so vielfältig wie deren Reisetätigkeit. Die häufigsten Gründe für eine Repatriierung sind jedoch Krankheiten, gefolgt von Verkehrs- und Sportunfällen.

red

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch