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Rega-Notfallapp eine Million Mal heruntergeladen

Immer mehr Schweizer haben die Notfallapp der Rega auf ihrem Handy. In diesen Tagen hat sie die 1-Millionen-Grenze geknackt.

Die Rega-App übermittelt die Koordinaten des Alarmierenden automatisch an die Einsatzzentrale.
Die Rega-App übermittelt die Koordinaten des Alarmierenden automatisch an die Einsatzzentrale.
Rega

Die Notfallapp der Rega hat diese Tage die Marke von einer Million Downloads überschritten. Dies schreibt die Rega am Freitag in einer Mitteilung.

«Bei Rettungseinsätzen ist die Rega-App für uns – und damit letztlich für die Patienten – eine enorme Erleichterung», sagt Brigitte Kuh, Leiterin der Rega-Einsatzzentrale. Denn bei einer Direktalarmierung mittels Rega-App erhält die Einsatzzentrale automatisch die Koordinaten des Alarmierenden übermittelt. Der Einsatzleiter sieht den Standort des Anrufers auf einer digitalen Landkarte eingeblendet und erkennt sofort, wo Hilfe benötigt wird, wer alarmiert und auch wie lange beispielsweise die Handy-Batterie noch ausreicht.

«Mit der Rega-App gewinnen wir bei einer Alarmierung bis zu fünf Minuten Zeit oder mehr», sagt Kuhn. Denn: «Sehr viele Leute wissen bei der Alarmierung nicht genau, wo sie sich gerade aufhalten», sagt Brigitte Kuhn, Leiterin der Rega-Einsatzzentrale. Nur schon die Beschreibung der Umgebung fällt einer Person in einer Stresssituation oder im Schockzustand schwer. Kommt hinzu, dass die von der Rega-App übermittelten Koordinaten seit Ende 2014 direkt ins Cockpit des Helikopters weitergeleitet werden – und die jeweilige Crew den Unfallort damit ohne Verzögerung und punktgenau anfliegen kann.

1‘500 Rettungseinsätze seit der Einführung

Im Ernstfall hat sich die Rega-App seit ihrer Einführung bei rund 1‘500 Einsätzen bewiesen. So wurde die Rega etwa in den letzten Tagen mittels App zu einem Knaben mit akuten Herzproblemen gerufen, der reanimiert und ins Kinderspital nach Zürich geflogen werden musste.

Oder zu einem Senioren in der Romandie, der auf dem Creux du Van nach einem Wespenstich einen allergischen Schock erlitten hat. Und zu einem Wanderer im Appenzellerland: Er vermochte nach einem Sturz das Knie nicht mehr zu bewegen und wurde mit der Winde aus dem Wald gerettet und ins Spital geflogen.

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