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Regierungspräsident Kägi eröffnet Hörifäscht

Mit imposanten Trychelklängen und der Ansprache des Zürcher Regierungspräsidenten Markus Kägi aus Niederglatt ist gestern das dreitägige Hörifäscht eröffnet worden.

Der Zürcher Regierungspräsident kam mit seiner Frau und mit dem Bähnli. Markus Kägi und Ehefrau Marianne, der Höremer Gemeindepräsident Roger Götz und OK-Chef Christian Meier (von links).
Der Zürcher Regierungspräsident kam mit seiner Frau und mit dem Bähnli. Markus Kägi und Ehefrau Marianne, der Höremer Gemeindepräsident Roger Götz und OK-Chef Christian Meier (von links).
Cyprian Schnoz

An diesem Wochenende herrscht im Gewerbe- und Industriequartier von Höri Feststimmung. Insgesamt 38 Gewerbebetriebe und 16 Vereine sind mit von der Partie und sorgen für Einblicke in ­diverse Firmen und Berufe. In zahl­reichen Beizen, Bars und Bier­spunten ist ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot zu entdecken. Gastregion des Hörifäschts ist Appenzell. Angeboten werden unter anderem auch ein Lehrlingsparcours, eine Holzfäller-Show, Konzerte, eine Karatedemonstration, ein Bike-Event und ein Riesenrad.

Kägi kam im Tschutschu

Da die Betriebe und Verpflegungsstätten entlang der Altmannsteinstrasse, der Hof- und der Haldenstrasse ein recht weitläufiges Gebiet umspannen, ist ständig eine kleine Eisenbahn unterwegs, die von den Besucherinnen und Besuchern benützt werden kann, um kürzere oder längere Strecken zu bewältigen. Auch der Zürcher Regierungspräsident Markus Kägi (SVP) drehte eine Ehrenrunde im roten Zügli, bevor man sich im Festzelt zum Apéro, der allen offen stand, versammelte. In seiner Festeröffnungsrede lobte Kägi nicht nur das Engagement des Organisationskomitees und der lokalen Gewerbebetriebe, sondern auch den Standort: Es sei schön, dass das Fest mitten im Dorf stattfinde und dass das Gewerbe und die Vereine zeigten, «wo gelebt, gewohnt und gearbeitet» werde. «Der Lehrlingsparcours, der am Hörifäscht stattfindet, ist eine besonders gefreute Sache», sagte der Niederglatter. Die Jugend habe so die wunderbare Chance, Einblick in so viele Betriebe zu erhalten. Seine Freude äusserte Kägi auch darüber, dass es sich bei den meisten Ausstellern um Fami­lienbetriebe handle, die Lehr­linge ausbilden. «Sie sind ­damit eine Stütze des Dorfes und des ganzen Landes», sagte er vor den rund 180 Anwesenden.

Negatives gibts auch

Im Dorf Höri sei etwas los. ­Damit verwies Markus Kägi auf die intakte Dorfgemeinschaft mit einem regen gewerblichen, kulturellen und sozialen Leben. Das schaffe Zugehörigkeit und Orientierung. Er verschwieg jedoch nicht, dass das Dorf an der Glatt auch ein erhebliches Quantum an Fluglärm und einen ununterbrochenen Durchgangsverkehr ertragen müsse. Das funktionierende Dorf­leben habe angesichts der stets komplexer werdenden Welt den Vorteil, dass manche zurück­blicken und sich auf Qualitäten früherer Zeiten besinnen würden. Als Beispiele nannte der Regie­rungspräsident den Konsum örtlicher Produkte und «einmal einen Jass klopfen anstelle eines Online-Games». OK-Präsident Christian Meier lobte das Engagement der Ver­eine und des Gewerbes. Die Mitarbeit sei im Verlauf der Organisation immer spontaner, stärker und fantasievoller geworden. «Ich habe nie ein Nein als Antwort erhalten», sagte Meier mit Bewunderung und Stolz.

Heute dauert das Fest von 11 bis 2 Uhr, morgen Sonntag von 11 bis 17 Uhr.

Infos und das Festprogramm auf www.hoerifaescht.ch

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