Winkel/Zürich

Happy End für Riesenkater Hank

Das Tierheim Pfötli suchte nur kurz nach dem eigentlichen Zuhause von Hank, einem riesengrossen Kater. Kaum wurde die Vermisstmeldung publik, meldete sich die Besitzerin.

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Happy End für Kater Hank: Die 10-Kilo-Katze, die seit Ende Dezember im Tierheim Pfötli auf ihren Besitzer wartete und die durch ihre monströsen (Aus-)- Masse den Weg in die Medien geschafft hatte, kann wieder nach Hause.

Die Besitzerin des Tiers habe in der Berichterstattung der Medien ihr Tier erkannt und sich im Pfötli gemeldet, sagt Jana Bauer, Mediensprecherin des Tierretungsdiensts. Die Katzenmutter wohne nur wenige Häuser von der Stelle entfernt, wo Hank ­Ende 2018 aufgegriffen wurde.

Main-Coon- oder Amerikanische Wildkatze

Damals hatten Passanten die riesige Katze entdeckt, weil sie in einem Zürcher Wohnquartier von Haustür zu Haustür geirrt war. Schliesslich wurde der Tierrettungsdienst alarmiert, der dann auch umgehend ausrückte, um das Tier einzufangen. Für den Transport nach Winkel musste eine Hundebox eingesetzt werden – der enormen Grösse des Tieres wegen.

Dass Main-Coore- oder Amerikanische Wildkatzen sehr gross und schwer werden können, sei bekannt, sagt Jana Bauer. Aber selbst die Mitarbeiter des Tierrettungsdienstes und vom Tierheim Pfötli staunten ab der Grösse des neuen Gastes.

Obwohl «Hank» (so tauften ihn die Pfötli-Mitarbeiter) einen Chip besass, konnte dieser nicht gelesen werden. Das Problem: Das ausländische Produkt war nirgends registriert.

Der Fremdplatzierung entgangen

«Wir sind froh, dass ‹Hank ›jetzt nach Hause darf», sagt Bauer. Hätte sich niemand gemeldet, wäre das Tier nämlich zur Vermittlung ausgeschrieben worden. Und ob das Riesentier problemlos hätte vermittelt werden können, darf bezweifelt werden. Bei einem Gewicht von 10 Kilogramm vertilgt der Kater nämlich grosse Portionen an Katzenfutter und dürfte dementsprechend teuer im Unterhalt sein.

(Zürcher Unterländer)

Erstellt: 09.01.2019, 15:11 Uhr

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