Niniho

RPK setzt sich nicht durch

Die Niniho-Stimmberechtigten sagten Ja zum Budget 2017 trotz Empfehlung der RPK auf Rückweisung. Zuvor hiessen sie einen Antrag aus dem Publikum gut, der Einsparungen von 74'000 Franken forderte.

Für Schulpflegepräsident Philippe Chappuis und die Sekundarschulgemeinde Niederhasli-Niederglatt-Hofstetten (Niniho) ging es am Mittwoch ums Geld.

Für Schulpflegepräsident Philippe Chappuis und die Sekundarschulgemeinde Niederhasli-Niederglatt-Hofstetten (Niniho) ging es am Mittwoch ums Geld. Bild: Archiv ZU / Sibylle Meier

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123 Stimmberechtigte nahmen am Mittwoch an der Kreisgemeindeversammlung der Sekundarschulgemeinde Niederhasli-Niederglatt-Hofstetten (Niniho) teil. Sie hatten als einzigem Traktandum über das Budget 2017 zu befinden. Der von der Schulpflege präsentierte Voranschlag sah einen Aufwand von gut 14,9 Millionen Franken und einen Ertrag von rund 14,5 Millionen Franken vor mit einem Defizit von 411 000 Franken. Aus dem Plenum stellte Anita Lommatzsch den Antrag, die Ausgaben um insgesamt 74 000 Franken mit Kürzungen bei elf Positionen zwischen 2000 und 15 000 Franken zu verringern. «Dieser Betrag ist zwar nicht riesig», sagte sie. «Er setzt aber ein Zeichen für die richtige Richtung in Bezug auf mögliche Sparmassnahmen.» Stephan Hässig, Präsident der FDP Niederhasli attestierte der Antragstellerin gute Kenntnisse der Dossiers. «Wir finden, dass die Schulpflege Fortschritte gemacht hat bei der Prüfung von Einsparungen und den Forderungen der Rechnungsprüfungskommission (RPK) entgegenkommt», sagte er.

Die RPK hatte in ihrem Abschied der Kreisgemeindeversammlung die Rückweisung des Voranschlags empfohlen, da zu wenig Sparbemühungen ersichtlich seien. Hässig dagegen plädierte für eine Annahme des Budgets unter Berücksichtigung der von Lommatzsch vorgeschlagenen Minderausgaben. Ihrem Antrag folgten 100 Anwesende, 13 waren dagegen, 10 enthielten sich der Stimme.

Zustimmung auch für Politische Gemeinden wichtig

Der Präsident der CVP Niederhasli, Raymond König, setzte sich ebenfalls für eine Annahme des korrigierten Budgets ein. «Anita Lommatzsch hat eindrücklich gezeigt, wo Einsparungen möglich wären», sagte er. «Es ist wichtig, dass die Sekundarschule mit einem Budget arbeiten kann.» Auch für die Politischen Gemeinden sei es für die weitere Planung von Vorteil, den Steuerfuss der Schule zu kennen. Es folgten ein paar Fragen im Zusammenhang mit Ausgaben für Anschlusslösungen bei einzelnen Schülerinnen und Schülern, zu den Kosten bei Heimplatzierungen und dem Arbeitsaufwand bei den Schulleiterposten und den damit verbundenen Löhnen, die Schulpflegepräsident Philippe Chappuis zufriedenstellend beantwortete.

Die Versammlung verlief im Gegensatz zu jener im Sommer, als es bei der Genehmigung der Jahresrechnung zu hitzigen Diskussionen gekommen war, äusserst ruhig. 97 Stimmberechtigte genehmigten das Budget mit einem gegenüber der Vorlage um 74 000 Franken tieferen Defizit von 337 600 Franken bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 25 Prozent.

Erstellt: 08.12.2016, 15:08 Uhr

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