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Schulhausbrache wird zum Naturreservat

Erneut sind dünne Stoffplanen über den Boden einer Bauparzelle im Glattpark gespannt. Es ist dies eine unkonventionelle Aktion zur Vergrämung von geschützten Vögeln. Sonst würde gar ein Baustopp drohen. Als Ersatz soll den Vögeln nun unter anderem eine benachbarte Bauparzelle dienen.

Diese Ersatzfläche wurde extra eingezäunt,?damit hier allenfalls seltene Vögel ungestört brüten könnten. An diesem Ort hätte eigentlich ein Schulhaus entstehen sollen, was die Opfiker an der Urne jedoch abgelehnt hatten. Statt zum Pausenplatz wird das Grundstück somit zum Brutplatz.
Diese Ersatzfläche wurde extra eingezäunt,?damit hier allenfalls seltene Vögel ungestört brüten könnten. An diesem Ort hätte eigentlich ein Schulhaus entstehen sollen, was die Opfiker an der Urne jedoch abgelehnt hatten. Statt zum Pausenplatz wird das Grundstück somit zum Brutplatz.
Sibylle Meier

Die Flussregenpfeifer sind eine sehr rare Vogelart. Die schwarz-weissen Tiere stehen hierzulande auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Ihre Anwesenheit sorgt bei Fachleuten stets für Aufregung mit unterschiedlicher Ausprägung. Während sich Biologen und Vogelkundler auf der einen Seite für den gefiederten Winzling begeistern, nervt die Anwesenheit auf der anderen Seite die Bauherren, da die Kleinen gegenüber den Grossen in dieser Geschichte stets Vorrang haben. Im Opfiker Glattpark an der Grenze zur Stadt Zürich haben sich zum Leidwesen von Grossinvestoren bereits mehrfach Flussregenpfeifer auf Kiesflächen der dortigen Baulandparzellen niedergelassen. Die Bodenbrüter, die sonst auf offenen Flächen entlang von Flüssen brüten, hatten mit ihrem Zuzug den Baustellenbetrieb im Glattpark während den Frühlingsmonaten bis in den Hochsommer hinein teilweise zum Erliegen gebracht.

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