Video-Serie «Chlini Iszyt»

Sogar Österreicher mit Saisonkarten

So niedrig die Punktebilanz des EHC Kloten derzeit auch ausfällt, so viele Zuschauer zählt man Schluefweg doch weiterhin. Aldo Hitz ist beim EHC nicht nur Chief Operation Officer, sondern auch Ticketing-Chef. Und er weiss, woran das liegt.

Im Gespräch gibt sich der Operationschef Aldo Hitz zuversichtlich, was die nächsten Partien angeht.
Video: Michael Caplazi

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Erst gerade am letzten Sonntag hat der EHC Kloten im Achtelfinal des Cups noch Biel, den Tabellenführer der National League (ehemals Nationalliga A), mit 4 zu 3 aus dem Turnier geschossen – und schon am Mittwoch gabs dann zuhause gegen die «Powermüsli» aus Olten wieder eins aufs Dach. Da mag man in der «Wöschchuchi», dem Barbetrieb unmittelbar bei der Swissarena, den Match drehen und wenden und schönreden wie man will – Tabellenplätze lassen sich damit tatsächlich keine gutmachen.

Wenn für den EHC Kloten nach 10 Partien gerademal 9 Punkte auf dem Konto stehen, dann kann man als Fan damit nicht zufrieden sein. Als Leiter der Operations und Ticketing-Chef mag sich Aldo Hitz in der aktuellen Ausgabe des Videogefässes «Chlini Iszyt» zwar nicht en detail zur sportlichen Situation der Klotener äussern – «dafür haben wir im Club genug andere Fachleute», meint er. Nichtsdestotrotz blute sein Herz als Fan natürlich im Moment. Selber in Kloten aufgewachsen verfolgt er seit 40 Jahren das Geschehen im und um den Club.

Mehr Karten als letztes Jahr

Seit vier Jahren ist der ehemalige Bankangestellte und Marketingspezialist Hitz beim EHC angestellt. Neben vielen anderen Funktionen ist er fürs Ticketing verantwortlich. Und als Herr über die Billette weiss er auch, warum die Besucherzahlen am Schluefweg auch nach fünf verlorenen Heimspielen deutlich über der 4000er-Marke liegen: Nicht zuletzt die Saisonkarten spielen dabei eine wichtige Rolle. Gemäss Hitz sind es längst nicht nur Klotener, oder sonstige Glattaler, Weinländer oder Unterländer die sich ein solches Generalabo für die Heimspiele gesichert haben.

Auch in den Aargau, ins Bündnerland und sogar nach Österreich hat der Ticketing-Chef drei bis vier Saisonkarten verschifft. «Wir haben auf diese Saison hin sogar mehr Saisonkarten verkauft, als noch fürs letzte Jahr», sagt Hitz. «Das zeigt eigentlich, dass wir in Kloten ein sehr treues Publikum haben.» Das gelte für den Sitzplatz- wie den Stehplatzbereich. «Das alles sind schöne Zeichen, die da gekommen sind.»

Die letzte Unbekannte

Nun, schöne Zeichen, die könnte der EHC Kloten wohl auch auf dem Eis gut brauchen. Für heute Freitag bleibts am Schluefweg selbst ruhig, für die Spieler gehts gegen den letzten noch unbekannten Gegner der Swiss League, gegen den HC Biasca Ticino Rockets. Die Tessiner stehen nach zwei Partien mehr mit gleich vielen Punkten da wie der EHC und müssten eigentlich zu schlagen sein. Aldo Hitz gibt sich ausgesprochen zuversichtlich – und wagt auch für das nächste Heimspiel, das am Sonntag gegen die GCK-Lions auf dem Plan steht, eine optimistische Prognose. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 25.10.2018, 17:29 Uhr

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