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Stadt entscheidet bis Mitte Juli über das Freizeitangebot für Flüchtlinge

Mit zwei Postulaten wollte EVP-Gemeinderätin Christina Frischknecht die Stadt in Sachen Freizeitangebote für Asylsuchende stärker in die Pflicht nehmen. Beide Vorstösse wurden vom ­Parlament nicht überwiesen.

In der Stadt Bülach erhalten nicht alle Flüchtlinge dasselbe Angebot.
In der Stadt Bülach erhalten nicht alle Flüchtlinge dasselbe Angebot.
Keystone

Sylvia Sperka und Mirjam Meier, die für die Sozialarbeit zuständigen Mitarbeiterinnen der beiden Bülacher Landeskirchen, haben beim Stadtrat einen Antrag auf ­finanzielle und personelle Unterstützung eingereicht. Die beiden Damen haben seit Anfang Jahr ein Freizeitangebot für Asylsuchende der Stadt aufgezogen, für das sie inzwischen ein Netz von etwa 35 aktiven Freiwilligen ko­ordinieren. Angeboten werden etwa Deutschkurse, Chorgesang, Sportanlässe und Ausflüge.Dieses Freizeitprojekt der Kirchen, für das sowohl Sperka wie auch Meier ihr Arbeitspensum um 15 Prozent erhöhen mussten, war von Anfang an sowohl klar zeitlich wie auch quantitativ begrenzt: Es richtete sich explizit nur an diejenigen 40 Flüchtlinge, die im Januar aufgrund der Kontingenterhöhung des Kantons in der Bülacher Zivilschutzanlage der Stadt (und damit unter Tage) untergebracht werden mussten. Entsprechend waren die Vereinbarungen mit den Freiwilligen nur auf die Zeit bis zu den Sommerferien ausgelegt.

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