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Hilfe für andere wird mit Zeitgutschrift belohnt

Wallisellen überlegt, ein Modell vom Verein Kiss umzusetzen. Darin helfen sich meist ältere Menschen untereinander – und bekommen für ihre Hilfe Zeitgutschriften.

Ruedi Winker vom Verein Kiss (Dritter von rechts) mit Mitgliedern der Arbeitsgruppe in Wallisellen (von links): Otto Halter (Lunaplus), Ressortvorsteherin Gesellschaft Barbara Neff, Jürg Schloss (Spitex-Verein Glattal), Esther Kissling (reformierte Kirchenpflege) und Robert Hoffmann (Verein Aktives Alter Wallisellen).
Ruedi Winker vom Verein Kiss (Dritter von rechts) mit Mitgliedern der Arbeitsgruppe in Wallisellen (von links): Otto Halter (Lunaplus), Ressortvorsteherin Gesellschaft Barbara Neff, Jürg Schloss (Spitex-Verein Glattal), Esther Kissling (reformierte Kirchenpflege) und Robert Hoffmann (Verein Aktives Alter Wallisellen).
Katarzyna Suboticki

Im Walliseller Pfarreizentrum St. Antonius fand an Donnerstagabend eine Info- und Diskussionsveranstaltung zum Thema «Nachbarschaftshilfe mit Zeitvorsorge» statt. Barbara Neff, Ressortvor­steherin Gesellschaft führte ein: «Die Zahl von Menschen, die über 80 sind, wird sich in den nächsten 20 Jahren praktisch verdoppeln. Damit viele in den eigenen Wänden leben können, werden sie auf Unterstützung angewiesen sein.» Die Familien seien kleiner und mobiler geworden, Wallisellen werde städtischer. «Wir stellen uns die Frage, wie sich die gegenseitige Unterstützung weiter organisieren lässt», sagte Neff über die Arbeitsgruppe aus Walliseller Organisationen, die ein neues Projekt berät.

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