Embrach

Startschuss für neue Garderoben

Am Montag erfolgte der Spatenstich für den Klubhausanbau des FC Embrach. Letztes Jahr hatte Embrach Geld für das Projekt gesprochen. Beiträge haben nunauch die anderen Gemeinden des Tals zugesichert.

Die Verantwortlichen für den Bau wurden beim gestrigen Spatenstich von den aktiven Fussballern flankiert: Nico mit seinem Vater Cyrill Zimmermann (FC-Präsident), Dominic Müller (Leiter Infrastrukturen), Tristan Rohrbach (Architekt) sowie Riccardo Nuzzi (Captain der 1. Mannschaft).

Die Verantwortlichen für den Bau wurden beim gestrigen Spatenstich von den aktiven Fussballern flankiert: Nico mit seinem Vater Cyrill Zimmermann (FC-Präsident), Dominic Müller (Leiter Infrastrukturen), Tristan Rohrbach (Architekt) sowie Riccardo Nuzzi (Captain der 1. Mannschaft). Bild: Ilda Özalp

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«Wir haben trainiert, uns auf den Matchtag vorbereitet, heute können wir zeigen, was wir können», leitete gestern Dominic Müller, verantwortlich für die Infrastruktur des Fussballclubs Embrach, den Spatenstich für den Klubhausanbau ein. Geladen waren unter anderem Gemeindevertreter des Embrachertals. Den Gemeinden schliesslich hat es der 1966 gegründete Verein zu verdanken, dass das Projekt überhaupt realisiert werden kann. So hatte die Gemeindeversammlung von Embrach im Juni letzten Jahres einen Beitrag von 750 000 Franken gesprochen. Mittlerweile wurde auch aus dem übrigen Tal Unterstützung zugesichert: Lufingen und Freienstein-Teufen zahlen je 40 000 Franken, Oberembrach 30 000 Franken und Rorbas 25 000 Franken.

Grund für den Neubau sind die Zustände im jetzigen Klubhaus: So hat sich im Untergeschoss Schimmel ausgebreitet. Im Materialraum wiederum gefrieren die Fussbälle im Winter ein und sind zu Saisonbeginn unbrauchbar. Daneben kommt es in den Gängen zuweilen zu unangenehmen Situationen: Die rund 100 Mädchen und Frauen, die für den FC kicken, müssen auf der einen Seite des Ganges duschen, sich aber auf der anderen Seite anziehen. Den Gang wiederum benutzen auch ihre männlichen Kollegen.

«Kein vergoldeter Bau»

Mit dem neuen Holzbau sollen solche Probleme aus der Welt geschafft werden. Die Garderoben im Untergeschoss des jetzigen Klubhauses werden aufgehoben. Dafür entstehen im Anbau fünf Garderoben sowie Duschen und Toiletten. Auch ist im Neubau Raum für ein Materiallager vorhanden. Das alte Klubhaus wiederum erhält eine neue Lüftung und eine Heizung.

Der Anbau soll laut Müller im nächsten Frühling in Betrieb genommen werden. Insgesamt kostet das Projekt 1,4 Millionen Franken. In diesem Betrag sind die Sanierung einer Stehrampe und die Erstellung einer Drainage für eines der Fussballfelder inbegriffen, welche 300 000 Franken gekostet haben und bereits realisiert wurden. Neben den Gemeinden unterstützt auch der Zürcher Kantonalverband für Sport (ZKS) das Vorhaben des über 700 Mitglieder zählenden Vereins. Für den Neubau zahlt er 180 000 Franken, für den bereits realisierten Teil des Projekts 75 000.

1,14 von den insgesamt 1,4 Millionen Franken übernehmen also die Gemeinden des Embrachertals sowie der ZKS. Den Rest finanziert der Fussballclub selber. Einen Sponsorenlauf, den die Vereinsspitze zunächst in Erwägung zog, erachtet sie nicht mehr als notwendig.

Dominic Müller hob am gestrigen Spatenstich drei Punkte hervor, die dem Klub im Zusammenhang mit dem Projekt wichtig sind: Die Mitglieder sollen in den Bau einbezogen werden, indem sie Frondienst leisten. So sollen sie sich mit dem Bau identifizieren können. Weiter will der FC bei der Vergabe der Arbeiten das Gewerbe aus dem Tal berücksichtigen. Ausserdem war es Müller wichtig zu betonen, dass dies ein Zweckbau und kein vergoldeter Bau sei: «Man wird dort lediglich duschen und Material unterbringen können.» (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 23.08.2016, 12:02 Uhr

Der Anbau (vorne) aus Holz wird aus Fertigbauelementen erstellt. Die Arbeiten sollen im Frühling abgeschlossen sein. (Bild: pd)

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