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Startschuss zur zweiten Bauphase an der Grenzstrasse

Ab Donnerstag, 8. Juni, beginnt im Gebiet ­Bülach Süd/Bachenbülach ein neues Verkehrsregime. Dies, weil auf der Grenzstrasse die zweite Bauetappe beginnt.

In den nächsten Wochen und Monaten gibt es in Bülach Süd/Bachenbülach der Baustellen wegen eine neue Verkehrsführung.
In den nächsten Wochen und Monaten gibt es in Bülach Süd/Bachenbülach der Baustellen wegen eine neue Verkehrsführung.
mcp

Noch fliesst kein Privatverkehr auf dem Teilstück der Grenzstrasse zwischen dem Kreisel beim Autobahnanschluss undder Einmündung der Grabenstrasse beim Coop-Einkaufszentrum. Stattdessen sind Strassenwalzen und Teermaschinen für die letzten Belagsarbeiten unterwegs. Im Zuge der Arbeiten wird seit Ende März die Kreuzung Grenz-/Ifangstrasse inklusive Lichtsi­gnalanlage und die Kreuzung Grenz-/Grabenstrasse – ebenfalls inklusive Lichtsignalanlage – neu gebaut.

Lichtsignal statt Kreisel

Am kommenden Donnerstag, 8. Juni, wird die zweite Bau­etappe auf der zwischen Bülach und Bachenbülach verlaufenden Grenzstrasse in Angriff genommen. Auf dem Teilstück Einmündung Grabenstrasse und Einmündung Bächliwis wird der Kreisel bei der Einmündung der Feldstrasse zurückgebaut undzu einer lichtsignalgesteuerten Kreuzung umfunktioniert.

Wie die Baudirektion des Kantons Zürich in einem Communiqué mitteilt, werden die Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2017 dauern. Für die bevorstehende Bauetappe muss die Verkehrsführung geändert werden.

Umfahrungen signalisiert

Der Verkehrskreisel beim Autobahnanschluss bleibt auch während der zweiten Bauphase offen. Der Verkehr von und nach Bachenbülach und Bülach wird über die Kasernen- (bei Möbel Frauenfelder vorbei), die Oberglatter- und Zürichstrasse in Bachenbülach umgeleitet.

Die Einkaufszentren in Bachenbülach sind über die Kasernen- und Länggenstrasse erreichbar. Die Einkaufszentren im Süden von Bülach sind über die Grenz-, Ifang- und Feldstrasse zu erreichen. Im Einbahnverkehr gelangen die Autofahrer von der Feldstrasse über die Grenzstrasse zur Zürichstrasse. Die Umleitungsrouten sind signalisiert (siehe Plan).

Schleichverkehr gibt es immer, wenn gebaut wird.

Thomas Maag, Mediensprecher Baudirektion

Bei der Umfahrung Kasernenstrasse–Oberglatterstrasse–Zürichstrasse besteht die Gefahr, dass die Strasse Bächliwis, die Länggenstrasse und allenfalls die Niederglatterstrasse als Abkürzungen befahren werden. Thomas Maag, Mediensprecher der Baudirektion, meint dazu: «Der Kanton leitet bei Umfahrungen den Verkehr immer über Kantonsstrassen ab. Die genannten Strassen in Bachenbülach sind ­jedoch Gemeindestrassen.» Die Umleitungen, wie sie ab Donnerstag gelten, seien mit der Stadt Bülach und der Gemeinde Bachenbülach abgesprochen.

«Schleichverkehr gibt es immer, wenn gebaut wird. Wir werden die Situation genau beobachten und, falls nötig, flankierende Massnahmen ergreifen», sagt Maag. Möglich wäre eine Signalisierung, wonach nur Zubringer fahrberechtigt sind. Grundsätzlich verhalte es sich so, dass Umleitungen immer nur eine Empfehlung seien, sagte Maag.

Postauto-Info an Haltestellen

Die Kurse der Postauto-Linien 501 und 504 verkehren eingeschränkt beziehungsweise werden umgeleitet. An den Haltestellen und in den Bussen werden Fahrgastinformationen zur Verfügung stehen.

Für Fussgänger und Velofahrende wird auf die lokalen Umleitungen auf der Grenzstrasse hingewiesen.

Wichtiger Autobahnzubringer

Die Arbeiten an der Grenzstrasse wurden nötig, weil diese Achse ein wichtiger Zubringer zur kantonalen Autobahn A51 ist. Zudem besteht im Gebiet des Erachfelds in Bülach und im Industrie- und Gewerbegebiet von Bachenbülach ein grosses Überbauungspotenzial, sodass die Leistungs­fähigkeit der Strasse erhöht und die Erschliessung dieser Gebiete gewährleistet werden muss, hält die Baudirektion fest. Das gesamte Projekt dürfte auf etwa 8,8 Millionen Franken zu stehen kommen.

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