Zum Hauptinhalt springen

Statthalter Hanspeter Frei tritt 2017 nicht wieder an

Im Sommer nächsten Jahres endet die Amtsperiode von Statthalter Hanspeter Frei. Er hat aber schon jetzt verkündet, dass er dann nicht mehr kandidiere – so könne sich ein potenzieller Nachfolger schon Gedanken machen.

Hanspeter Frei im Jahr 2005.
Hanspeter Frei im Jahr 2005.
Archiv ZU

Acht Jahre im Amt seien genug, verkündete Hanspeter Frei an der letzten SVP-Versammlung am Dienstagabend – schliesslich dürfe auch der amerikanische Präsident nur zwei Amtsperioden bleiben. Der Grund ist aber natürlich ein anderer: «Mit 63 Jahren stimmt der Rücktritt für mich einfach», erklärt Frei.

Statthalter fungieren als Vertreter der Kantonsregierung in den Bezirken. Von Amtes wegen präsidieren sie auch den Bezirksrat. Entsprechend breit sind auch die Themen, mit denen sich Hanspeter Frei seit 2009 beschäftigt hat. «Wir Statthalter sind zwar der Justiz angeschlossen, haben aber auch mit der Polizei und der Feuerwehr zu tun und stellen uns Fragen die Schule oder Gesundheit betreffend.» Fälle der Kesb würden ebenso auf seinem Tisch landen wie der Streitpunkt Sekundarschule Spitz in Kloten, wo letztes Jahr gegen den Willen der ganzen Belegschaft ein Schulleiter eingestellt wurde.

Zwölf Jahre als Kantonsrat

Entsprechend wünscht sich Frei, dass sein Nachfolger entweder einen juristischen oder einen gemeindepolitischen Background hat. Er selber war vor Antritt seines Amtes 36 Jahre lang Finanzsekretär bei der Gemeindeverwaltung Embrach und wirkte zwölf Jahre lang als SVP-Kantonsrat, 2005 hatte er das Ratspräsidium inne. «Politische Vernetzung ist keine Nebensache», sagt er.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch