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Süddeutsche Bürgerinitiative lässt Fluglärmstreit international eskalieren

Ein UNO-Gremium untersucht den fairen Einbezug der deutschen Nachbarn. Und es geht um mehr als nur Fluglärm.

Der Lärm der Anflüge über Süddeutschland, hier in Hohentengen, ärgert viele Nachbarn.
Der Lärm der Anflüge über Süddeutschland, hier in Hohentengen, ärgert viele Nachbarn.
Marc Dahinden

Der Fluglärm über ihren Dächern stört die Bewohner der südbadischen Gemeinden ennet dem Rhein schon lange. Nach rund drei Jahrzehnten Fluglärmstreit haben einige Bürger aus dem Landkreis Waldshut die Nase voll von der Politik. Und zwar von deutscher wie auch der schweizerischen Seite. Deshalb schalteten sie die Unece ein. Das ist eine Unterorganisation der UNO, genauer: die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (United Nations Economic Commission for Europe). Damit ist der leidige Streit um mehr oder weniger Lärm über den Hausdächern in der nördlichen An- und Abflugschneise des Zürcher Flughafens jetzt in Genf bei den Vereinten Nationen angekommen.

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