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Themen-Markt weist auf richtiges Verhalten hin

Rund 30 Marktstände säumten am Samstag die Pfarrhausstrasse in Embrach. Als Thema mit Ausstellung wurde der gemeindeeigene Forst- und Werkbetrieb mit den verschiedenen Arbeitszweigen vorgestellt.

Der Forst- und Werkbetrieb zeigte Verhaltensregeln im Alltag auf, die aber vielfach nicht eingehalten werden, zum Beispiel falsch entsorgter Abfall.
Der Forst- und Werkbetrieb zeigte Verhaltensregeln im Alltag auf, die aber vielfach nicht eingehalten werden, zum Beispiel falsch entsorgter Abfall.
Leo Wyden
Heiner Vögeli, Forstwerk Sicherheitsvorstand, Urs Greutmann, Betriebsleiter Forst und Werk, und Jonathan ­Hiltebrand, Fachstellenleiter Arbeitsintegration (von links), luden die Bevölkerung zum Werkfest ein.
Heiner Vögeli, Forstwerk Sicherheitsvorstand, Urs Greutmann, Betriebsleiter Forst und Werk, und Jonathan ­Hiltebrand, Fachstellenleiter Arbeitsintegration (von links), luden die Bevölkerung zum Werkfest ein.
Leo Wyden
Mit Informationstafeln, Fotos und Beispielen aus dem Alltag stellte der Werkbetrieb sein vielfältiges Angebot dar. Einen wichtigen Punkt nahm das Wasser ein.
Mit Informationstafeln, Fotos und Beispielen aus dem Alltag stellte der Werkbetrieb sein vielfältiges Angebot dar. Einen wichtigen Punkt nahm das Wasser ein.
Leo Wyden
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Das Forst- und Werkteam um den Werk- und Sicherheitsvorstand, Heiner Vögeli, scheute keine Mühe den Marktbesuchern einen attraktiven Einblick in ihren Dienstleistungsbetrieb zu zeigen.

Das Motto hiess: Ohne Werk läuft nichts – weder unter noch über dem Boden. Als Blickfang und um dies den Besuchern zu veranschaulichen fuhren die Werksarbeiter schweres Geschütz auf. Ein grosser Forsttraktor den sie für Waldarbeiten benützen, stellte den Eingang zur Ausstellung dar.

Grüngut und Karton richtig bereit stellen

Mit Informationstafeln, Fotos und Beispielen aus ihrem Alltag stellte der Werkbetrieb sein vielfältiges Angebot dar. Ein wichtiger Punkt nahm das Wasser ein. In den Augen von Wassermeister Reto Meier, das wertvollste Lebensmittel überhaupt. In Kürze wird die Gemeinde Embrach an den rund 500 Wasserschächten Plaketten anbringen, welche die Menschen daran erinnern sollen, kein chemisches oder öliges Schmutzwasser in den Schächten zu entsorgen. Denn dieses Wasser fliesst ungefiltert weiter in die Bäche.

«Jährlich erneuern wir von den 51 Kilometer Wasserleitungen die wir im Gemeindegebiet haben etwa 700 Meter», sagte Meier. Ausserdem demonstrierte er anhand eines rinnenden Toilettenspülkasten wieviel Wasser durch stetes tropfen verloren geht.

Heiner Vögeli wiederum wies die Besucher darauf hin, worauf die Kehrichtabfuhr Wert legt. Zum Beispiel zeigte er, dass keine Bundesordner oder Plastikbänder ins Altpaper gehören oder was beim Kartonsammeln an unerlaubtem Material mitgegeben wird. «Solche Unachtsamkeiten erschweren unsere Arbeit und sind ausserdem schädlich für die Umwelt» führte er aus.

Dies gelte auch für die Grüngutabfuhr, wenn sie statt in den üblichen Grüncontainern in vielen kleinen Behältnissen bereitstehe. «Dies gibt unnötige Mehrarbeit für unsere Männer», sagt er und führte vor wie es richtig wäre. Zu den weiteren Werksarbeiten gehört die Waldhege, öffentliche Spielplätze erstellen, Brennholz zum Verkauf vorbereiten sowie Dekorationsgegenstände aus Holz zimmern und im Winter der Strassendienst.

Langzeitarbeitslose in Impulsprogramm integriert

Ein Arbeitszweig der in den letzten Jahren stets an Bedeutung gewonnen hat, ist das Impulsprogramm. In Zusammenarbeit mit der Sozialhilfe werden Langzeitarbeitslose tageweise in den Arbeitsalltag der Werkbetriebe integriert. Für Jonathan Hiltebrand, Fachperson Arbeitsintegration, ist dies ein guter Ansatz, den Menschen eine Tagesstruktur und sinnvolle Arbeit zu geben. «Die meisten Menschen machen motiviert mit, engagieren sich und freuen sich an der Leistung», stellt Hiltebrand fest.

Es sei für Erwerbslose befriedigend, wenn sie der Allgemeinheit auf diese Weise etwas zurückgeben können. Wenn diese Leute im besten Falle wieder eine Arbeitsstelle im ersten Arbeitsmarkt finden, sei das Ziel erreicht.

Heiner Vögeli zeigte sich leicht enttäuscht über die geringe Anzahl an Marktbesuchern. «Die Gespräche und Begegnungen mit Bürgern, welche sich für unsere Arbeit interessierten, waren jedoch intensiv und von daher war es dennoch ein erfolgreicher Themen-Markt», hielt Vögeli fest.

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