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Übersicht über die Tempo-30-Zonen des Kantonsgebiets

Auf dem GIS-Browser lassen sich die gültigen Tempo-30-Zonen auf dem Kantonsgebiet darstellen. Zwar ist der Datensatz zwei Jahre alt; dennoch zeigt die Karte deutlich, wie sehr das Politikum Tempo 30 dem Gemeindegeist unterworfen ist.

Kloten geht punkto Tempo 30 etappenweise vor: Die Stadt prüft Quartier für Quartier jeweils dann, wenn Sanierungen anstehen. Inzwischen sind weitere Zonen etabliert, die auf der GIS-Karte noch nicht nachgetragen sind. Bassersdorf hingegen führte Tempo 30 im Jahr 2013 flächendeckend ein.
Kloten geht punkto Tempo 30 etappenweise vor: Die Stadt prüft Quartier für Quartier jeweils dann, wenn Sanierungen anstehen. Inzwischen sind weitere Zonen etabliert, die auf der GIS-Karte noch nicht nachgetragen sind. Bassersdorf hingegen führte Tempo 30 im Jahr 2013 flächendeckend ein.
GIS Zürich

Weil die potenzielle Einrichtung einer Tempo-30-Zone in der Regel die Gemeindestrassen betrifft, fällt die verwaltungstechnisch als blosse Signalisationsänderung gehandhabte Massnahme in die Zuständigkeit der Kommunen. Das geografische Informationssystem des Kantons (GIS) liefert dem Nutzer eine visualisierte Übersicht über die derzeit geltenden Tempo-30- und Begegnungszonen im Kanton Zürich (mit Ausnahme der Stadt Zürich).

Die Farbkleckse auf der Karte machen deutlich, dass die einzelnen Gemeinden unterschiedlich an das Thema herangehen: Dörfer wie Bassersdorf, Otelfingen oder Eglisau erscheinen grossenteils braun angemalt, sprich: Tempo 30 herrscht (mehr oder weniger) flächendeckend. In den drei Städten der Region hat man sich gegen eine solche Pauschallösung ausgesprochen und geht stattdessen quartierweise vor.

Hier fällt am ehesten auf, dass der Datensatz, welcher der GIS-Karte zugrunde liegt, vom 14. Januar 2015 datiert: So hat etwa die Stadt Kloten mit dem Weiler Gerlisberg und den Quartieren Hohrainli, Hinterwiden und Horüti schon vier weitere Tempo-30-Zonen etabliert, die noch gar nicht auftauchen. Der Kontrast zur Nachbargemeinde Bassersdorf ist trotzdem augenfällig: Diese hatte als erste Unterländer Gemeinde 2013 flächendeckend Tempo 30 eingeführt, nachdem sich die Gemeindeversammlung ein Jahr zuvor mit einem Ja-Stimmenanteil von 70 Prozent dafür ausgesprochen hatte.

Eine ganze Reihe von Gemeinden erscheint auf der Karte völlig weiss, also Tempo-30-frei. Als grössere Kommunen wären hierbei Dietlikon und Embrach zu nennen, aber auch das Wehntal, grosse Teil des Embrachertals oder des nördlichen Bezirks Dielsdorf haben bislang keine Einfärbung. redKarte: Der Datensatz zu Tempo-30- und Begegnungszonen ist über www.maps.zh.ch zu erreichen. Er findet sich in der linken Spalte unter dem Kapitel «Verkehr»

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