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Unter der faden Oberfläche war ein kulturhistorischer Schatz versteckt

Lange hielt das Klingelehaus seinen historischen Wert hinter schlichter Fassade versteckt. Als museales Herzstück des Gottfried-Keller-Zentrums erstrahlt der Fachwerkbau von 1526 erneut in altem Glanz.

Museum und Baudenkmal: Das Klingelehaus (links) beheimatet heute die Ausstellungsräume des Gottfried-Keller-Zentrums.
Museum und Baudenkmal: Das Klingelehaus (links) beheimatet heute die Ausstellungsräume des Gottfried-Keller-Zentrums.
Sibylle Meier
Die Butzenscheiben sind vielleicht nicht originalgetreu, doch stehen sie dem alten Haus sehr gut.
Die Butzenscheiben sind vielleicht nicht originalgetreu, doch stehen sie dem alten Haus sehr gut.
Sibylle Meier
Konrad Erni, Präsident der Stiftung Gottfried-Keller-Zentrum.
Konrad Erni, Präsident der Stiftung Gottfried-Keller-Zentrum.
Sibylle Meier
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«Im äussersten Winkel des Landes, in einem grünen Wiesentale, welches von den Krümmungen eines leuchtenden kleinen Flusses durchzogen und von belaubten Bergen umgeben war» – so beschrieb Gottfried Keller (1819– 1890) in seinem Roman «Dergrüne Heinrich» die Gemeinde Glattfelden. Dem schmucken Bauerndorf, aus dem seine Eltern stammten, fühlte sich der Dichter zeitlebens eng verbunden.

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