Embrach

Verlag sucht Schreibtalente mit romantischer und verführerischer Ader

Wer seine Verführungskünste in Worte fassen und einer Jury vorlegen will, kann das am vom Arisverlag lancierten Wettbewerb tun. Gesucht werden Texte über Liebe und Begehren.

Liebesbriefe verfasst mann heutzutage nicht mehr nur auf der Schreibmaschine oder von Hand, sondern auch am Computer oder mit dem Smartphone.

Liebesbriefe verfasst mann heutzutage nicht mehr nur auf der Schreibmaschine oder von Hand, sondern auch am Computer oder mit dem Smartphone. Bild: Paco Carrascosa

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Viele nutzen die Sommermonate, um in der Badi oder am Strand endlich wieder mal ein Buch zu lesen. Doch nun gilt es, «Für immer vielleicht» von Cecelia Ahern oder gar «Die Leiden des jungen Werthers» von Johann Wolfgang Goethe wegzulegen und aktiv zu werden. Beflügelt von diesen gefühlsbetonten Briefromanen kann man nun selber in die Tasten hauen, denn der Embracher Arisverlag hat erneut einen Schreibwettbewerb lanciert. Das Thema: Liebesbriefe. «Von Whatsapp-Nachrichten oder Tinder-Chats über Emails bis zu klassischen Liebesbriefen ist alles erlaubt», sagt Verlegerin Katrin Sutter. Die Verführung finde heutzutage oft schon vor dem ersten Treffen via Chat statt. Diese Nachrichten könnten auch sehr spannend sein. Entsprechend sind sowohl fiktive als auch reale Geschichten gefragt, Mischformen seien ebenfalls denkbar.

Mit Witz überzeugen

«Der Schönschreiber» von Daniel Sonder erschien vergangenes Jahr im Embracher Verlag und dient nun als Anlass für den aktuellen Wettbewerb. «Im Roman geht es um einen Mann, der Verführungsbriefe schreibt. Er zelebriert diese Kunst richtig», sagt Sutter. Dieses Buch könne einerseits den Wettbewerbsteilnehmenden als Inspiration dienen, könne andererseits aber auch von einer Teilnahme entmutigen, «weil es einfach so gut ist».

Eine Auswahl der eingereichten Werke wird schliesslich an der Lesung von Daniel Sonder Anfang November in der Kulturbar in Küsnacht prämiert und vorgelesen. Zudem erhalten die Gewinner Bücher aus dem Verlagshaus. «Ob wir danach ein Sammelwerk mit den Liebesbriefen machen, ist noch offen», sagt Sutter.

Mitmachen können alle, von der publizierten Schriftstellerin bis zum Hobby-Schreiberling. Bewertet werden die im Vorfeld anonymisierten Texte von einer Jury, in der Autor Daniel Sonder, eine Person des Vereins Kulturbar Küsnacht sowie jemand aus dem Arisverlag sitzen. «Die Jury kann auch mit Witz und Charme überzeugt werden», gibt Katrin Sutter den Schreibenden einen Tipp mit auf den Weg.

Erstellt: 19.07.2018, 14:15 Uhr

Der Wettbewerb

Der Embracher Arisverlag sucht die schönsten, selbstverfassten Liebesbriefe. Das können reale oder auch fiktive sein. Auch verführerische Emails oder kreative Flirtchats sind gefragt. Die Wettbewerbstexte sollen maximal 8000 Zeichen lang sein und müssen bis zum 15. September an den Verlag eingesendet werden. Mehr Infos unter www.arisverlag.ch/wettbewerb.

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