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Versuchs-Tsunami in Kiesgrube

Impulswellen können verheerende Folgen haben. Die ETH führt im September in der Kiesgrube Widstud Feldversuche durch, um das Verhalten solcher Wassermassen zu analysieren. Die Bevölkerung wird davon kaum was mitbekommen.

So ähnlich wird der künstliche See in Bülach aussehen. Statt in ein Becken werden die rund 5000 Kubikmeter Wasser aber in einen Aushub in der Kies­grube Widstud gefüllt. Über eine Rampe (links) wird ein Stahlschlitten in den See befördert, worauf sogenannte Impulswellen entstehen.
So ähnlich wird der künstliche See in Bülach aussehen. Statt in ein Becken werden die rund 5000 Kubikmeter Wasser aber in einen Aushub in der Kies­grube Widstud gefüllt. Über eine Rampe (links) wird ein Stahlschlitten in den See befördert, worauf sogenannte Impulswellen entstehen.
A. Schlumpf, VAW

Infolge des Klimawandels und des Gletscherrückgangs werden in den Schweizer Alpen immer mehr hochalpine Täler eisfrei, und es bilden sich teilweise neue Seen. Zudem lassen sich frei gewordene Täler für Stauanlagen nutzen. Dass solche Stauseen nicht ganz ungefährlich sind, zeigt ein Blick zurück ins Jahr 1963. Damals wurde der Vajont-Damm (I) nach einem massiven Erdrutsch überflutet. Die Welle zerstörte auf ihrem Weg in Richtung Tal mehrere Gemeinden. 2000 Menschen kamen bei der Tragödie ums Leben.

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