Bülach

Vetropack mit neuem Rekordabsatz

Die Vetropack-Gruppe erzielte in der ersten Hälfte des Berichtsjahrs mit 2,58 Milliarden Glasverpackungen erneut einen Rekordabsatz. Die Nettoerlöse blieben auf Vorjahresniveau.

Obwohl die Nachfrage nach Glasverpackungen steigt, war der Umsatz für Vetropack im ersten Halbjahr leicht rückläufig.

Obwohl die Nachfrage nach Glasverpackungen steigt, war der Umsatz für Vetropack im ersten Halbjahr leicht rückläufig. Bild: Balz Murer

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Eine steigende Nachfrage nach Glasverpackungen in Europa hat die Verkäufe des Flaschenherstellers Vetropack im ersten Semester angekurbelt. Für das Unternehmen zahlte sich dies aber nur bedingt aus. Zwar erreichte der Absatz mit 2,58 Milliarden Flaschen eine neue Rekordmarke.

Dennoch war der Umsatz mit 310,2 Millionen Franken im Vorjahresvergleich leicht rückläufig (-0,2 Prozent). Die konsolidierten Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen blieben mit 310,2 Millionen Franken (Vorjahr: 310,8 Millionen) nahezu stabil. Das konsolidierte Ebit (Gewinn vor Zinsen und Steuern) betrug 30,3 Millionen (30,7 Millionen). Die gesunkenen Energie- und Rohstoffkosten wurden durch steigende Personalkosten und Abschreibungen kompensiert.

Die Ebit-Marge erreichte 9,8 Prozent (9,9 Prozent). Der konsolidierte Semestergewinn betrug 24,7 Millionen (24,4 Millionen), 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Aufgeschlüsselt nach Beteiligungsgesellschaften entfällt der grösste Absatzanteil auf den Ableger in Österreich (29 Prozent), gefolgt von Kroatien (21 Prozent) und der Ukraine (12 Prozent). Auf die Schweiz entfallen nur gerade 9 Prozent Umsatz.

Mehr Gewinn erwartet

Für das zweite Halbjahr 2017 geht die Vetropack-Gruppe von einem unverändert positiven Marktumfeld aus. In der Ukraine verstärken sich die Anzeichen für eine wirtschaftliche Stabilisierung, die jedoch 2017 noch nicht marktwirksam werden dürften.

Die im zweiten Halbjahr geplante turnusmässige Wannenrevision im ukrainischen Glaswerk Gostomel sowie Modernisierungsprogramme in anderen Vetropack-Werken werden aufgrund der notwendigen Produktionsunterbrechungen die Wertschöpfung leicht belasten. Gegenüber dem zweiten Halbjahr 2016, in dem zwei Wannenrevisionen stattfanden, wird jedoch eine höhere Wertschöpfung erwartet.

Für das gesamte Berichtsjahr 2017 geht der Bülacher Glashersteller deshalb von einer leichten Steigerung der Nettoerlöse sowie der Wertschöpfung im Vergleich zum Vorjahr aus. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 29.08.2017, 14:29 Uhr

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