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Vom Flugkapitän über die einsame Insel hin zum Journalismus

Der «ZU»-Korrespondent Olav Brunner ist vielen TV-Zuschauern bekannt. Der pensionierte Swissair-Pilot machte nicht nur bei «Expedition Robinson» mit, sondern wird von den Medien bei Aviatik-Fragen auch gerne zu Rat gezogen.

Olav Brunner liebt die Herausforderungen beim Schreiben für den «Zürcher Unterländer».
Olav Brunner liebt die Herausforderungen beim Schreiben für den «Zürcher Unterländer».
Ruth Hafner Dackerman

Seine 76 Jahre sieht man ihm nicht an. Ruhig und überlegt beantwortet Olav Brunner alle Fragen, weiss sämtliche relevanten Daten und Fakten. «Ja, ich bin eine sehr überlegt handelnde Person, immer vorausschauend und lege grossen Wert auf Pünktlichkeit», gibt er von sich preis. Eigentlich hätte er gar nie Pilot werden wollen. «Mein Traumberuf war Lokführer.» Eher durch Zufall wurde der gelernte Maschinenschlosser Militärpilot und meisterte dabei zahlreiche kritische Situationen. «Die Gefahr war immer mit an Bord – pro Jahr gab es damals rund acht tödliche Unfälle.» So habe ihn sein Beruf als Pilot geprägt in punkto Vorausplanung und Zuverlässigkeit. Seine Swissair-Karriere begann Olav Brunner auf einer DC-3 und beendete sie 28 Jahre später als Jumbo-Kapitän. «Ich durfte das Filetstück der Aviatikbranche geniessen und habe in einem Luxussegment gearbeitet.» Zahlreiche Destinationen hat Brunner in dieser Zeit angeflogen, Städte und Menschen kennengelernt. «In der Zivilfliegerei gab es nie wirklich kritische Situationen.» Seine Frau, mit der er seit 48 Jahren glücklich verheiratet ist, habe er allerdings nicht in der Fliegerei kennengelernt. Von den vielen schönen Ferienreisen mit seiner Familie rund um die Welt nimmt Olav Brunner zahlreiche Erinnerungen mit. Inzwischen gibt es für ihn genau eine Lieblingsdestination – die Schweiz. «Ich fliege gar nicht mehr gern», gesteht er.

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