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Von trügerischen Fassaden und verräterischem Holz

Als Ueli Wagner und Christoph Hagedorn das historische Haus an der Obergass 53 kaufen und umbauen wollten, erwies sich die Bausubstanz des Kellers als älteste der Stadt.

Mit Blick von den Rebbergen reiht sich das Haus an der Obergass 53 als zweites von links in die geschlossene Häuserzeile entlang der ehemaligen Stadtmauer ein.
Mit Blick von den Rebbergen reiht sich das Haus an der Obergass 53 als zweites von links in die geschlossene Häuserzeile entlang der ehemaligen Stadtmauer ein.
Sibylle Meier
Aus dem angebauten Schopf schuf Ueli Wagner sein Atelier.
Aus dem angebauten Schopf schuf Ueli Wagner sein Atelier.
Sibylle Meier
Attraktive Sichtbalken: Mauerwerk raus, Licht rein.
Attraktive Sichtbalken: Mauerwerk raus, Licht rein.
Sibylle Meier
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Die verkehrsgünstige Lage an der alten Heerstrasse zwischen Zürich und Schaffhausen und dem Schiffsweg nach Basel sorgte für frühe wirtschaftliche Blüte und veranlasste die Herren von Tengen Mitte des 13. Jahrhunderts zur Gründung von Eglisau. 1254 war die Stadt befestigt und die Stadttore erstellt – der Beginn einer wechselvollen Geschichte. Umrahmt von sonnigen Rebbergen, besticht das Rheinstädtchen noch heute durch mittelalter­lichen Charme; drei geschlossene Häuserzeilen prägen den liebevoll gepflegten historischen Kern.

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