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Vor 40 Jahren lag der Bahnhof Bassersdorf noch mitten im Zentrum

Bassersdorf im Wandel der Zeit.

Welch einschneidende Wirkung die Bahn auf ein Dorf haben kann, hat Bassersdorf nach der Ankuft der Nationalbahn im Oktober 1877 über ein Jahrhundert lang eindrücklich erlebt. Das «Dorf an den Strassen», wie der Ort im mittleren Glattal auch genannt wird, wurde von der Eisenbahn je länger, desto mehr in zwei Teile gespalten. Und mitten im Dorf gabs im Stationsbereich gleich vier «Niveauübergänge» wie man in alten Schriften nachlesen kann. Vom Eisenbahnzeitalter spürt man heute kaum mehr etwas im Zentrum.

Die SBB-Gleise sind längst aus der Dorfmitte verschwunden, geblieben sind die Strassen. Da wo man auf dem historischen Bild einen offenen Bahnübergang erkennen kann, rollt bis heute der Durchgangsverkehr über die Baltenswilerstrasse. Seit bald 40 Jahren allerdings ohne von den Barrieren bei jeder Zugsdurchfahrt gestoppt zu werden. Das genaue Aufnahmedatum des älteren Bildes ist zwar nicht überliefert, was aber klar ist; es muss kurz vor der «Bahnhofzüglete» entstanden sein. Diese fand in der Nach vom 15. auf den 16. März 1980 statt, als die SBB die einspurige Strecke durchs Dorf stilllegte und stattdessen eine doppelspurige Linie samt neuem Bahnhof 600 Meter südlich des alten in Betrieb nahm.

Die alte Station (hinten rechts) diente bis 2012 als Jugendhaus und musste dann einem Neubau (heute Coop) weichen. Anstelle des alten Bahnwärterhäuschen (vorne links) stehen heute Bäume.

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